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SVS will gegen 1860 München „den Hebel umlegen“

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Von: Nils Wollenschläger

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In der vergangenen Saison hat der SVS im Hardtwaldstadion mit 1:0 gegen 1860 gewonnen. © picture alliance / dpa

Sandhausen - Nachdem der SV Sandhausen beim 1. FC Nürnberg die wohl bislang schlechteste Saisonleistung gezeigt hat, stehen die Badener nun vor einer richtungsweisenden Woche.

SVS-Coach Alois Schwartz ist der Ärger nach der 0:2-Niederlage in Nürnberg auch noch Tage später anzumerken.

„Wir haben in Nürnberg verdient verloren. Das war vielleicht das erste Mal in 2 1/2 Jahren, dass wir uns zwischenzeitlich so schlecht präsentiert haben“, sagt der Fußballlehrer über die zweite Saisonniederlage.

Dennoch hat der 48-Jährige die schwache Leistung inzwischen abgehackt und blickt nur noch auf das nächste Spiel gegen 1860 München: „Die Mannschaft hat Selbsterkenntnis bewiesen und dann muss man jetzt so ein Spiel auch mal akzeptieren. Jetzt heißt es: Wieder gut machen, Männer! Wir müssen einfach den Hebel umlegen.

Schwartz warnt vor sieglosen Löwen

Auch wenn der SVS nach vier Spielen ohne Sieg in der Tabelle bis auf Rang elf abgerutscht ist, sind die Schwarz-Weißen nach wie vor im heimischen Hardtwaldstadion ungeschlagen.

Die Chancen, dass das auch nach dem nächsten Spiel gegen den TSV 1860 München so bleibt stehen nicht schlecht. Schließlich haben die „Löwen“ in dieser Saison noch keinen Sieg eingefahren und stecken schon jetzt mitten im Abstiegskampf. 

Die Münchener haben sich in den letzten zwei Jahren fast schon zu einem „Lieblingsgegner“ des SVS entwickelt. Die Badener haben allein in der vergangenen Saison beide Duelle für sich entscheiden können. Im Hardtwaldstadion hat es einen 1:0-Sieg gegeben und auswärts hat die Schwartz-Elf mit 3:2 triumphiert.

„Sie spielen schnell nach vorne und vor allem bei Standards müssen wir hellwach sein“, warnt Alois Schwartz aber davor 1860 zu unterschätzen und betont, dass die Münchener trotz der fehlenden Punkte oftmals ordentliche Partien abgeliefert haben.

Trotzdem hat es für das Team von Trainer Torsten Fröhling auch zuletzt nur zu einem 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Kaiserslautern gereicht. Vor dem achten Spieltag steht 1860 also gehörig unter Druck.

Weiterhin ohne Bouhaddouz

Weiterhin verzichten müssen die Sandhäuser auf Aziz Bouhaddouz, der frühestens gegen Fortuna Düsseldorf am Freitag, 25. September, wieder im Kader stehen wird. Hinter Florian Hübner (muskuläre Probleme), Jakub Kosecki, Marco Thiede (Rippenprellung) und Denis Linsmayer (Erkältung) hat die letzten Tage noch ein Fragezeichen gestanden, jedoch stehen die vier Spieler wohl im Kader.

Anpfiff der Partie ist am Dienstag, 22. September, um 17:30 Uhr. Es werden rund 4.500 bis 5.000 Zuschauer im Hardtwaldstadion erwartet.

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

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