Letztes Spiel des Jahres

SVS kämpft in Berlin nicht nur um drei Punkte

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SVS-Coach Alois Schwartz will zum Abschluss des Jahres drei Punkte einfahren.

Sandhausen – Bei Union Berlin will der SV Sandhausen sein starkes Kalenderjahr 2015 mit einem Sieg beenden. Ein Erfolg wäre für die SVS-Profis in doppelter Hinsicht positiv.

Es geht in die Hauptstadt!

Im letzten Spiel des Jahres will der SV Sandhausen bei Union Berlin noch einmal drei Punkte holen. Personell muss SVS-Coach Alois Schwartz wie schon in den letzten Wochen improvisieren.

Hübner wird fehlen

So werden Verteidiger Florian Hübner (Rückenprobleme), Ranisav Jovanovic (Mandel-OP) und die fünf Langzeitverletzten (Vunguidica, Zellner, Zenga, Stiefler, Kratz) definitiv ausfallen. Zudem sind Linksverteidiger Leart Paqarada (Oberschenkelprobleme) und Jakub Kosecki fraglich. Der Pole ist nach seiner Verletzung aus dem Fürth-Spiel erst am Dienstag ins Training eingestiegen.

Vor der Winterpause nutzt Alois Schwartz auch die Gelegenheit, um auf das erfolgreiche Jahr 2015 zurückzublicken. Immerhin sind die Sandhäuser im Kalenderjahr die fünftbeste Mannschaft der Liga. 

„Ein Sieg in Berlin wäre mit Blick auf das ganze Jahr 2015 noch einmal schön. Die Mannschaft hätte es sich einfach verdient“, so der Cheftrainer der Badener, der zugleich betont: „Der Gewinner des Jahres ist ganz klar die Mannschaft! Ich möchte da keinen Spieler besonders hervorheben.

Mit einem Sieg mehr Urlaub

Auch was die Unterstützung der Fans angeht, sieht der 48-Jährige eine positive Entwicklung: „Natürlich wäre es schön, wenn mehr Zuschauer zu den Spielen reisen. Ich glaube aber, dass die Unterstützung insgesamt mehr geworden ist. Auch die Fans haben dazu gelernt und unterstützen uns, wenn es mal nicht so läuft.“

Wie lange die Profis des SVS Urlaub haben werden, hängt indes von der Partie am Freitag ab. Sollten wir einen Dreier holen, wird es schon den einen oder anderen Tag mehr frei geben, sagt Schwartz mit einem Schmunzeln.

Union hinter eigenen Ansprüchen

Mit den Berlinern erwartet die Schwarz-Weißen eine Mannschaft, die bisher unter ihren eigenen Erwartungen geblieben ist. Die Hauptstädter, bei denen seit Anfang September Sascha Lewandowski das Traineramt ausübt, stehen nach 18 Spielen auf einem enttäuschenden 14. Tabellenplatz.

Im Hinspiel hat es im Hardtwaldstadion ein spektakuläres 4:3 für die Schwartz-Elf gegeben. Die Bilanz an der Alten Försterei ist aus SVS-Sicht hingegen stark ausbaufähig. Bei den bisherigen vier Gastspielen haben die Sandhäuser erst einen Punkt geholt.

Ob das Team um Kapitän Stefan Kulovits in der Hauptstadt erstmals dreifach punkten kann, wird sich am Freitag, 18. Dezember, um 18:30 Uhr zeigen.

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nwo

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