Gelungene Premiere

Vier Tore und gute Laune beim SVS-Familientag 

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SVS-Coach Alois Schwartz präsentiert sich gut gelaunt vor den versammelten Fans.

Sandhausen – Auch wenn der SVS nur 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers gespielt hat, ist der erste Familientag am Hardtwald sehr stimmungsvoll. Für einige ging es hoch hinaus:

Neben Hüpfburg, Torwand und Glücksrad ist vor allem die aufgebaute Gondel vor dem Hardtwaldstadion ein echter Hingucker. Mit der Hilfe eines Krans können sich die Fans in der Gondel einen beeindruckenden Blick über die Heimstätte des SVS und über Sandhausen verschaffen.

Schwache erste Halbzeit

Gegen die Stuttgarter Kickers geht es für den SV Sandhausen hingegen zunächst nicht hoch hinaus. Im ersten Durchgang tut sich das Team von Trainer Alois Schwartz gegen den Drittligisten schwer und liegt durch ein Tor des ehemaligen Sandhäuser Markus Mendler (27.) mit 0:1 zurück. 

SVS nur 2:2 gegen Drittligist Stuttgarter Kickers

Starke Moral und ein Traumtor

Nach dem Seitenwechsel markiert Lhadji Badiane (47.) das 2:0 für die Gäste. Der Gegentreffer fungiert für den SVS allerdings wie eine Art Weckmacher. Schließlich kommt die Schwartz-Elf vor allem über den flinken Neuzugang Jakub Kosecki, der das Offensivspiel auf der linken Seite der Nordbadener belebt, zu guten Torchancen. Aziz Bouhaddouz (61.) gelingt nach einem berechtigten Foulelfmeter der Anschlusstreffer für die Hausherren. 

Zwanzig Minuten vor dem Schlusspfiff trifft der eingewechselte Robert Zillner, der sich nach zwei Kreuzbandrissen zurückgekämpft hat, mit einem sehenswerten Lupfer zum 2:2-Endstand. Trotz zahlreicher Wechsel kommen die Nordbadener in der Schlussphase zu guten Chancen, die allerdings nicht verwertet werden können. 

SVS-Coach Alois Schwartz zeigt sich nach dem Spiel insgesamt zufrieden mit seiner Elf: Ich freue mich, dass die Mannschaft Moral bewiesen hat. Am Ende hatten wir die besseren Chancen und hätten eigentlich gewinnen müssen.

Der 48-Jährige hebt acht Tage vor dem Saisonstart bei Eintracht Braunschweig besonders positiv hervor, dass es im Spiel des SVS nach den vielen Auswechslungen „zu keinem Bruch“ gekommen ist, sondern eher im Gegenteil das Offensivspiel noch einmal an Fahrt aufgenommen hat.

Viel gute Laune beim SVS-Familientag 

Familiär und bodenständig

Nach der Partie gegen die Stuttgarter Kickers zeigt sich, was den SV Sandhausen so einzigartig im Gegensatz zu vielen anderen Profivereinen in Deutschland macht. Schließlich heben sich die Spieler nicht von den Fans ab, sondern es herrscht am Hardtwald ein großes Miteinander. Ein Pläuschen hier, ein Foto da: Die Mannschaft von Alois Schwartz ist eine Truppe zum Anfassen, die perfekt zum bodenständigen Umfeld in Sandhausen passt.

Erik Zenga und die „Pappnasen“

Auf der Bühne geben dann die Neuzugänge im Gespräch mit Stadionsprecher Wolfgang Hell ihre ersten Eindrücke von ihrem neuen Verein preis und man merkt, dass sich die Neuverpflichtungen schon nach der kurzen Vorbereitung perfekt in das Team integriert haben. Vor allem der neue Mittelfeldakteur Erik Zenga, der von Preußen Münster kam, sorgt für viele Lacher, als er die „Pappnasen“ vorstellt. Bei den „Pappnasen“ handelt es sich um Aziz Bouhaddouz, Leart Paqarada und Moritz Kuhn, die immer für einen Spaß zu haben sind und großen Anteil an der guten Stimmung innerhalb der Mannschaft haben.

Wenn man beobachtet, wie gut sich die Spieler untereinander verstehen, können die SVS-Fans mehr als optimistisch sein, dass der Klassenerhalt mit dieser eingeschworenen Mannschaft auch in diesem Jahr gelingen wird.

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nwo

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