Heimspiel gegen Heidenheim

Nullnummer am Hardtwald: SVS-Siegesserie gestoppt

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Jakub Kosecki (l.) holt mit dem SVS einen Punkt gegen Heidenheim.

Sandhausen – Die Siegesserie des SV Sandhausen hat am vierten Spieltag ein Ende genommen. Gegen Heidenheim kommt die Schwartz-Elf nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.

Gegen den FC Heidenheim bleibt das nächste Offensivspektakel des SV Sandhausen aus. Dennoch wäre ein Sieg gegen die starken Gäste möglich gewesen.

Nullnummer am Hardtwald: SVS-Siegesserie gestoppt

Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Top-Scorer Aziz Bouhaddouz muss SVS-Coach Alois Schwartz erstmals in dieser Saison seine Startaufstellung ändern. Für den Deutsch-Marokkaner beginnt wie zu erwarten der erfahren Angreifer Ranisav Jovanovic, der in Paderborn als Joker erfolgreich gewesen ist.

Heidenheim findet besser ins Spiel

Der FC Heidenheim tritt in der Anfangsphase im Stile einer Heimmannschaft auf und ist zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Der SVS findet kein Mittel, um gegen das Pressing der Gäste anzukommen. Nach rund 25 Minuten können sich die Schwarz-Weißen dann erstmals etwas befreien, kommen aber außer der Schussversuche von Kevin Kratz (13.) und Jakub Kosecki (27.) im ersten Durchgang zu keinen nennenswerten Torchancen.

Das Fehlen von Aziz Bouhaddouz macht sich bei den Gastgebern durchaus bemerkbar. So kommt es im Kombinationsspiel immer wieder zu Abstimmungsfehlern. Wie Alois Schwartz bereits vor der Partie erwartet hat, geht bei den Heidenheimern viel über Kapitän Marc Schnatterer, doch insgesamt fehlt auch den Gästen in der ersten Hälfte die Durchschlagskraft vor dem Tor.

Knaller rettet nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel erhöht der FCH dann den Druck auf die Sandhäuser und kommt zu immer besseren Torchancen. So senkt sich ein Freistoß von Marc Schnatterer (56.) gefährlich auf das Gehäuse von Marco Knaller, doch der 28-Jährige lenkt den Ball mit seinen Fingerspitzen gerade noch über das Tor.

Die 5.752 Zuschauer sehen im Hardtwaldstadion nun ein „klassisches Flutlichtspiel“, bei dem beide Teams mit hohem Engagement zu Werke gehen und das auch zunehmend ruppiger wird. Alois Schwartz bringt nun für Kevin Kratz Robert Zillner in die Partie, um das Offensivspiel anzukurbeln.

In der 69. Minute kommt dann der SVS zu seiner bis dato besten Torchance. Nach einem Freistoß trifft Stürmer Ranisav Jovanovic per Kopf nur die Latte und verpasst knapp die Führung für die Hausherren. Es entwickelt sich jetzt ein echter Schlagabtausch.

Letztlich kann sich jedoch trotz aller Bemühungen keines der beiden Teams belohnen, sodass es bei der gerechten Punkteteilung bleibt. Der SV Sandhausen muss somit am vierten Spieltag erstmals Punkte abgeben, bleibt aber weiterhin ungeschlagen.

Stimmen zum Spiel 

SVS-Trainer Alois Schwartz:

 „Ich bin zufrieden mit dem 0:0. Es war das erwartet schwere Spiel. Unter der Woche ist viel auf uns eingeprasselt und dann muss man sich gegen eine Mannschaft wie Heidenheim, die gallig ist, auch erst einmal dagegenstemmen. Wir haben uns den Punkt nicht ganz unverdient erkämpft. Als die Mannschaft Anfang der zweiten Halbzeit nicht in Tritt gekommen ist, haben uns die Fans toll angefeuert und haben mit uns den Punkt geholt.“

FCH-Trainer Frank Schmidt:

„Ich denke den Punkt haben wir uns heute verdient. Wir haben den Sandhäusern fast keine Räume gelassen und vor allem im Spiel gegen den Ball muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wenn man das Tor aber nicht macht, muss hinten die Null stehen und das hat bei uns heute gepasst. Ich bin mit der Art und Weise und dem Unentschieden zufrieden.“

SVS-Präsident Jürgen Machmeier:

„Das war heute die maximale Ausbeute für uns. Wir wussten, dass Heidenheim ein Angstgegner von uns ist und wussten auch, dass es schwierig wird. Von daher geht das 0:0 in Ordnung. Es war einfach nicht mehr drin und deshalb muss man auch mal mit einem 0:0 zufrieden sein.“

SVS-Verteidiger Philipp Klingmann:

„Ich denke es war ein sehr organisiertes Spiel. Beide Mannschaften haben versucht gut zu stehen und durch schnelle Konter nach vorne zu kommen. Wir haben heute nicht richtig in unser Spiel gefunden. Die Heidenheimer haben uns das Leben richtig schwer gemacht. Das war bisher mit der beste Gegner, den wir in dieser Saison gehabt haben.“

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nwo

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