Der ‚Tiger‘ kommt an den Hardtwald

SVS mit großen Personalsorgen vor dem Auftakt

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SVS-Coach Alois Schwartz muss gegen Paderborn auf einige Leistungsträger verzichten.

Sandhausen – Nach vier Wochen Vorbereitung geht es für den SV Sandhausen jetzt wieder um Punkte. Vor der Partie gegen Paderborn plagen die Badener allerdings große Verletzungssorgen.

Die 2. Bundesliga erwacht aus ihrem Winterschlaf!

Am Freitag, 5. Februar, rollt auch im Fußball-Unterhaus endlich wieder der Ball. Zum Jahresauftakt empfängt der SV Sandhausen im Hardtwaldstadion den SC Paderborn

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Auch wenn die Testspielergebnisse mit zwei Niederlagen (1:2 gegen Mainz II, 1:2 gegen Austria Wien), einem Unentschieden (1:1 gegen Red Bull Salzburg) und nur einem Sieg (1:0 gegen Borussia Dortmund II) „nicht so toll gewesen sind“, betont SVS-Coach Alois Schwartz, dass sich „die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt hat.“ Auch mit dem Trainingslager im türkischen Lara ist der 48-Jährige „zufrieden“.

Langzeitverletzte weiter im Pech

Dennoch hätte die Vorbereitung aus SVS-Sicht besser laufen können. Denn das fast schon traditionelle Verletzungspech ist dem Zweitligisten wieder einmal treu geblieben. Hat es vor der Winterpause noch die Hoffnung gegeben, dass der eine oder andere Langzeitverletzte für das Paderborn-Spiel wieder zur Verfügung steht, hat sich dies inzwischen zerschlagen.

Steven Zellner (Kreuzbandriss), José Pierre Vunguidica (Knochenabsplitterung) Kevin Kratz (Knochenödem) werden noch längere Zeit fehlen. Erik Zenga ist beim Trainingsauftakt Anfang Januar zwar auf dem Platz gestanden, fällt aber inzwischen wegen eines Muskelfaserrisses drei bis vier Wochen aus.

Ganz bitter ist die Vorbereitung für Manuel Stiefler gelaufen. Der Mittelfeldspieler, der nach einem Kreuzbandriss seit April 2015 ausgefallen ist, ist laut Schwartz „wieder auf einem sehr guten Weg gewesen“, fehlt nach einem erneuten Kreuzbandriss nun wieder für mindestens ein halbes Jahr aus.

Kosecki mit Bänderriss

Für die nächsten zwei bis drei Wochen muss der Tabellensiebte zudem auf Innenverteidiger Florian Hübner (Rückenprobleme) und Flügelflitzer Jakub Kosecki (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten. Sogar Stammkeeper Marco Knaller (Schambeinentzündung) ist für den Zweitliga-Auftakt fraglich.

Auch aufgrund der angespannten Personallage haben sich die Schwarz-Weißen im Winter mit den Mittelfeldspielern Thomas Pledl und Korbinian Vollmann verstärkt. Vor allem Thomas Pledl (21) hat gute Chancen auch von Anfang an zu beginnen. Der Einsatz von Korbinian Vollmann (22) ist nach einer Grippe noch offen.

Unruhe beim SC Paderborn

An das letzte Duell gegen den SC Paderborn haben die Sandhäuser indes noch gute Erinnerung. Im August hat der SVS den Bundesliga-Absteiger mit 6:0 vorgeführt und einen historischen Auswärtssieg gefeiert. Das inzwischen von Stefan Effenberg trainierte Team steckt auch nach 19 Spielen mitten im Abstiegskampf und ist in der Wintervorbereitung mehr durch Skandale als mit sportlichen Leistungen aufgefallen.

„Damit beschäftige ich mich nicht“, sagt Alois Schwartz über die Querelen der Ostwestfalen und fügt an: „Wir schauen nur auf uns.

Ob der SV Sandhausen trotz seiner personellen Sorgen gleich wieder an seine starke erste Saisonhälfte anknüpfen kann, wird sich am Freitag um 18:30 Uhr zeigen. 

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nwo

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