0:3

Sandhausen verliert badisches Derby beim KSC

+
Thomas Pledl (li.) kann mit dem SVS keine Punkte gegen den KSC holen.

Karlsruhe – Der SV Sandhausen bleibt in Karlsruhe weiter ohne Sieg! Nach einer schwachen ersten Hälfte nimmt das badische Derby erst im zweiten Durchgang an Fahrt auf.

Bei perfekten Fußballwetter ist im Wildparkstadion alles für eine tolle Partie angerichtet, im ersten Durchgang bekommen die 13.405 Zuschauer aber spielerische Magerkost serviert.

Der KSC ist das spielbestimmende Team, kann den vielen Ballbesitz allerdings nicht sinnvoll verwerten. Die Sandhäuser, bei denen Tim Kister und Seyi Olajengbesi die Innenverteidigung bilden, stehen hinten gewohnt stabil, sind aber in der Vorwärtsbewegung ebenfalls zu ideen- und harmlos.

Fotos: SVS kassiert Derbypleite in Karlsruhe

Die Schussversuche von Nazarov (28.) und Gouaida (42.), die jeweils über den Kasten von Marco Knaller gehen, sind noch die beste Torchance für den KSC. Der SVS kommt kurz vor Ende der ersten Hälfte das erste Mal richtig gefährlich vor das Tor. Nach einem Doppelpass mit Korbinian Vollmann zieht Aziz Bouhaddouz ab, verpasst das Gehäuse aber knapp.

Mit der Stimmung kommen die Tore

Nach dem Seitenwechsel erhöht sich nicht nur die Intensität der Partie, sondern auch die Stimmung verbessert sich deutlich. Schließlich beenden die Heimfans nach einer Stunde ihren stillen Protest aufgrund der frühen Anstoßzeiten und unterstützen ihre Mannschaft lautstark.

Um die Offensivabteilung zu stärken, bringt SVS-Coach Alois Schwartz nach 66 Minuten Andrew Wooten (für Korbinian Vollmann) und Ranisav Jovanovic (für Aziz Bouhaddouz) in die Partie. Das Tor fällt dann allerdings auf der anderen Seite. 

Nach einer Hereingabe von Sascha Traut spitzelt Dimitris Diamantakos (68.) den Ball an Marco Knaller vorbei zum insgesamt verdienten 1:0 für die Hausherren. Sechs Minuten vor dem Ende sorgen die Karlsruher dann für die Entscheidung. Nach einem Eckball steht Grischa Prömel goldrichtig und jagt das Leder zum 2:0 in die Maschen. Den Schlusspunkt unter die Partie setzt schließlich Dimitris Diamantakos (88.), der zum 3:0-Endstand trifft.

Aufgrund des äußerst niedrigen Niveaus wird dieses Derby wohl nicht den Weg in die Geschichtsbücher finden. Die Niederlage für den SVS geht zwar absolut in Ordnung, ist am Ende aber vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen. 

Bereits am Sonntag, 8. Mai, empfängt der SV Sandhausen im letzten Heimspiel der Saison den abstiegsbedrohten MSV Duisburg.

>>> Stimmen zum Spiel

____

Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare