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Nach Remis gegen FCK: SVS-Trainer Schwartz ärgert sich über Schiri-Entscheidung

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Von: Nils Wollenschläger

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Der SV Sandhausen und der 1. FC Kaiserslautern teilen sich am Sonntag die Punkte. Das sind die Stimmen zu der intensiven Zweitliga-Partie am Hardtwald:

Trotz der großen Fan-Unterstützung hat der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (4. September) den Auswärtssieg beim SV Sandhausen verpasst. Nach sehr intensiven 90 Minuten trennen sich die beiden Klubs 0:0. Der FCK kann somit auch im siebten Anlauf nicht im BWT-Stadion am Hardtwald gewinnen.

PartieSV Sandhausen – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (0:0)
SV SandhausenDrewes - Ajdini, Dumic, Zhirov, Okoroji - Papela, Bachmann, Ochs (83. Trybull), D. Kinsombi (73. C. Kinsombi)- Esswein (90. Soukou), Pulkrab (83. Kutucu)
1. FC KaiserslauternLuthe - J. Zimmer, Tomiak, K. Kraus, Durm - Ritter, Klement (90. Hanslik), Hercher, Wunderlich (70. Redondo), Niehues - Boyd (81. Lobinger)
SchiedsrichterBenjamin Brand (Unterspiesheim)
Zuschauer11.378

1. FC Kaiserslautern und sein „Heimspiel“ beim SV Sandhausen

Der Großteil der 11.378 Zuschauer drückt am Sonntag den Pfälzern die Daumen. Bereits vor dem Anpfiff singen sich die Fans des Aufsteigers warm. Der SVS hat zur Einstimmung im Stadion gar das „Betzelied“ abgespielt.

„Es ist klar, dass der FCK eine große Fanbase hat. Darauf waren wir eingestellt. Wir haben gut dagegengehalten“, sagt Sandhausen-Torhüter Patrick Drewes. „Das hat uns eher angespornt“, ergänzt der frühere Lauterer Alexander Esswein.

SV Sandhausen gegen den FCK zunächst besser – aber ohne Durchschlagskraft

Auf dem Rasen entwickelt sich von Anfang ein umkämpftes und zweikampfintensives Spiel. „Es war alles dabei, was ein Zweitliga-Spiel braucht“, resümiert Lautern-Coach Dirk Schuster und fügt hinzu: „An der Grenze geführte Zweikämpfe, eine kleine Rudelbildung und ein paar Worte auf dem Platz, die manchmal ganz lustig klingen. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt.“

Der SV Sandhausen ist im ersten Durchgang optisch etwas überlegener, agiert im letzten Drittel aber wie so oft in den letzten Wochen nicht zwingend genug. „Die erste Halbzeit geht ein bisschen an uns“, meint SVS-Trainer Alois Schwartz. „Mit ein bisschen Glück können wir in der ersten Halbzeit das ein oder andere Tor machen“, hadert Alexander Esswein, der zum zweiten Mal in Folge in der Startelf stand.

SV Sandhausen - 1. FC Kaiserslautern
Die Fans des SV Sandhausen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. © PIX-Sportfotos/Lukas Adler

Nach Sandhausen-Remis gegen FCK: Alois Schwartz lobt Merveille Papela

Ebenfalls von Anfang an ran durfte der junge Merveille Papela, den der SVS von Mainz 05 ausgeliehen hat. Der 21-Jährige bekommt von Trainer Schwartz ein Extra-Lob. „Er hat ein tolles Spiel gemacht und hat sich richtig gut in Szene gesetzt“, so der Fußball-Lehrer über das Talent.

Nach dem Seitenwechsel können dann die Lauterer mehr Druck ausüben. Die Angst, erneut ein spätes Gegentor zu bekommen, ist auf Seiten der Sandhäuser phasenweise spürbar. „Zwischen der 70. und 80. Minute haben wir schon gezittert“, gesteht Schwartz.

SV Sandhausen mit Remis gegen FCK: SVS-Trainer Schwartz kritisiert Schiedsrichter-Entscheidung

Eine Entscheidung von Schiedsrichter Benjamin Brand hat den Sandhäuser Coach auch im Nachgang noch geärgert. Nach einer Stunde bringt FCK-Torhüter Andreas Luthe SVS-Angreifer David Kinsombi zu Fall. Anstatt sich die Szene nochmal anzuschauen, lässt Brand weiterspielen. „Ich fand das nicht glücklich. Wenn man die Möglichkeit hat, rauszugehen und zu gucken, kann man das Stadion beruhigen“, betont Schwartz.

SV Sandhausen - 1. FC Kaiserslautern
Sandhausen-Trainer Alois Schwartz beim Spiel gegen den FCK. © PIX-Sportfotos/Lukas Adler

SV Sandhausen trotz Remis gegen Lautern erleichtert

Letztlich bleibt es aber beim 0:0. „In unserer Situation war es ganz wichtig, dass wir etwas Zählbares mitnehmen. Die Mannschaft hat sehr leidenschaftlich gespielt“, fasst Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SVS, die Gefühlslage der Kurpfälzer zusammen. Während der SV Sandhausen am kommenden Spieltag zum FC St. Pauli muss, empfängt der 1. FC Kaiserslautern den SV Darmstadt 98. (nwo)

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