DFB-Pokal

Keine Experimente gegen Viertligist Schweinfurt

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SVS-Stürmer Andrew Wooten will in die nächste Pokalrunde einziehen.

Sandhausen – Zweitligist SV Sandhausen reist als Favorit zum Pokal-Auftakt nach Schweinfurt. Warum Coach Kenan Kocak vor dem Regionalligisten warnt:

Seit dem Zweitliga-Aufstieg hat der SV Sandhauen vier von fünf Erstrunden-Partien im DFB-Pokal für sich entschieden. Am Sonntag (13. August/15:30 Uhr) wollen die Badener diese Serie natürlich fortführen. „Wir wollen unseren Fans auch im Pokal Spaß bereiten“, sagt Kenan Kocak vor der Partie beim 1. FC Schweinfurt.

Trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds warnt der SVS-Coach davor, die Franken, die derzeit Zweiter in der Regionalliga Bayern sind, zu unterschätzen. 

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Sie haben eine homogene Truppe, die gut gestartet ist und unter Profi-Bedingungen trainiert“, so Kocak, der die Schweinfurter mehrmals hat beobachten lassen. Besonderes Augenmerk wird die Defensive der Sandhäuser auf Adam Jabiri legen müssen. Der routinierte Stürmer hat in den ersten fünf Spielen fünf Tore geschossen.

Kister fällt aus, Kulovits noch fraglich

Wir bereiten uns genau so vor wie auf ein Ligaspiel. Es ist unser Anspruch, eine Runde weiterzukommen“, so Kocak. Im Willy-Sachs-Stadion kann der SVS-Coach auch auf Andrew Wooten setzen. Der Stürmer musste nach seinem Siegtreffer gegen Ingolstadt ausgewechselt werden, ist jedoch wieder fit. „Wir werden Schweinfurt nicht unterschätzen und geben Vollgas“, verspricht der Goalgetter. 

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Viel rotieren wird Kocak am Sonntag vermutlich nicht. „Wir werden nicht experimentieren. Es spielt die beste Elf“, so der 36-Jährige. Neben Tim Kister (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich), der definitiv ausfällt, ist lediglich Kapitän Stefan Kulovits fraglich. Der Österreicher hat im Spiel gegen Ingolstadt einen Schlag abbekommen, wird aber wohl spielen können. Wer das SVS-Tor hütet, ist noch offen. Gut möglich, dass Marco Knaller, der von Neuzugang Marcel Schuhen verdrängt worden ist, Spielpraxis erhält.

Auch wenn man im Achtelfinale deutlich an Schalke 04 gescheitert ist, haben die Sandhäuser gute Erinnerungen an die letzte Pokal-Saison. Der Zweitrunden-Erfolg beim SC Freiburg zählt schließlich zu den absoluten Highlights der abgelaufenen Spielzeit. Daran will der SVS nun anknüpfen.

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nwo

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