Heimspiel gegen HSV-Schreck Regensburg

Abstiegsk(r)ampf in Liga 2: SVS im Jahres-Endspurt gefordert! 

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Uwe Koschinat trifft mit dem SV Sandhausen am Sonntag auf Jahn Regensburg.

Sandhausen – In den letzten 180 Minuten des Fußball-Jahres will der SV Sandhausen im Abstiegskampf Boden gut machen. Am Sonntag (16. Dezember) kommt der HSV-Schreck an den Hardtwald...

Der Abstiegskampf mutiert in dieser Saison zu einem echten ‚Schneckenrennen‘. Ob der FC Ingolstadt, der 1. FC Magdeburg, der MSV Duisburg oder der SV Sandhausen - keines der Kellerkinder hat sich in den vergangenen Wochen absetzen können.

Das ist eine Konstellation, die ich in dieser Dimension zuletzt 2009/10 mit Koblenz erlebt habe“, sagt SVS-Coach Uwe Koschinat am Donnerstag (13. Dezember) mit Blick auf die Tabelle. „Die Mannschaften am Tabellenende tun sich schwer, große Schritte nach vorne zu machen.

Der 47-Jährige schließt dabei sein eigenes Team mit ein. Er macht zwar deutlich, dass in der aktuellen Situation „jeder Punkt hilft“, das Unentschieden in Bielefeld ist unter dem Strich aber dennoch zu wenig gewesen. „Ich glaube, dass man eine Reaktion und den Willen gesehen hat. Ich möchte das Spiel aber auch nicht schön reden.

HSV-Schreck Regensburg kommt an den Hardtwald

Bis zur Winterpause hat der SVS noch zwei Heimspiele. Den Anfang macht am Sonntag (16. Dezember/13:30 Uhr, live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) die Partie gegen den SSV Jahn Regensburg, der in dieser Saison schon für die ein oder andere Überraschung gesorgt hat - unter anderem beim 5:0-Sieg (!) in Hamburg.

Die Sandhäuser erwartet ein völlig anderes Spiel als zuletzt auf der Alm. „Regensburg spielt deutlich variantenreicher“, betont Koschinat. „Dort herrscht ein hohes Maß an Kontinuität. Vor allem die Offensivabteilung macht einen starken Job.

Bei der Mission zweiter Heimsieg soll auch Denis Linsmayer helfen, der nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf kehrt - wie Koschinat bereits bestätigt. Im defensiven Mittelfeld hat sich zuletzt Emanuel Taffertshofer beweisen dürfen. Der Lohn für seine guten Trainingsleistungen. Allerdings benötigt der Neuzugang laut Koschinat mehr Spielpraxis, um auf dem Platz noch mehr Stabilität auszustrahlen. 

Gislason-Einsatz noch nicht sicher

Auch Alexander Zhirov, der nach längerer Zeit wieder von Anfang an gespielt hat, hat Werbung in eigener Sache gemacht. Koschinat habe bei seinem Amtsantritt intensiv mit ihm gesprochen und ihm klar gemacht, dass er trotz der sprachlichen Barriere aktiver werden müsse. „Das hat er im Training sehr gut umgesetzt. Er ist extrem kopfballstark und körperlich sehr präsent. Seine Nominierung gegen Bielefeld war für mich daher die logische Konsequenz.“ Rurik Gislason ist wieder ins Training eingestiegen. Ob der Isländer allerdings auch zum Einsatz kommt, hat Koschinat noch nicht entschieden.

Für die Partie im BWT-Stadion am Hardtwald werden rund 5.000 Zuschauer erwartet.

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nwo

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