Stimmen zum Champions-League-Aus

Kiel-Bluff und Landin kosten Löwen Viertelfinale

+
Nikolaj Jacobsen trauert nach dem bitteren Champions-League-Aus.

Mannheim – Es ist der erwartet spannende Krimi gewesen - mit schlechterem Ende für die Rhein-Neckar Löwen, die sich dem THW Kiel letztlich geschlagen geben müssen. Aus diesen Gründen:

Die Enttäuschung über die 24:26-Niederlage gegen Kiel und dem damit verbundenen Champions-League-Aus ist den Spielern der Rhein-Neckar Löwen nach den packenden 60 Minuten deutlich anzumerken. 

„Das hat sich gerächt“, blickt Hendrik Pekeler verärgert auf das Hinspiel zurück, das die Badener trotz zwischenzeitlicher Sechs-Tore-Führung ‚nur‘ mit 25:24 gewonnen haben.

Kiel-Trio doch dabei

Eigentlich hat der THW Stunden vor dem Rückspiel via Pressemitteilung angekündigt, dass die drei angeschlagenen Spieler Steffen Weinhold, Domagoj Duvnjak und Rene Toft Hansen nicht zur Verfügung stehen, doch letztlich hat sich dies als Verwirrungstaktik entpuppt. Alle drei Akteure sind zum Einsatz gekommen und zumindest Steffen Weinhold und Domagoj Duvnjak haben einen Anteil am Sieg gehabt. Rene Toft Hansen musste hingegen nach wenigen Minuten mit Rot vom Parkett.

Fotos: Löwen verlieren Rückspiel gegen Kiel

„Auf alle drei konnte man sich nicht vorbereiten“, betont Pekeler. Sein Trainer Nikolaj Jacobsen entgegnet: „Wir haben im Training darüber gesprochen und waren darauf vorbereitet. Das war keine große Überraschung.

Ex-Löwe Landin überragend

Der zweite entscheidende Faktor ist sicherlich Niklas Landin gewesen. Der ehemalige Löwen-Keeper, der seit 2015 für die Zebras spielt, hat eine klasse Leistung gezeigt und ist vor allem in der Schlussphase zur Hochform aufgelaufen. „Das war spielentscheidend“, resümiert Jacobsen.

Löwen-Kapitän Andy Schmid bringt den Frust nach dem Spiel auf den Punkt: „Er hat ein paar Bälle abgeblockt, bei denen man sagt: Scheiße, das ist nicht möglich!

Viel Zeit zum Trauern bleibt dem deutschen Meister nicht. Bereits am Samstag (1. April/19 Uhr) empfangen Andy Schmid und Co. den SC DHfK Leipzig.

nwo

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare