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Löwen haben zwei Europameister im Visier

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Von: Nils Wollenschläger

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Spielen womöglich bald bei den Löwen: Jannik Kohlbacher (M.) und Steffen Fäth (r.) © picture alliance / dpa

Mannheim – Bei den Rhein-Neckar Löwen stehen womöglich größere personelle Veränderungen bevor. Welche zwei Nationalspieler beim deutschen Meister im Gespräch sind:

Die Rhein-Neckar Löwen planen die Zukunft!

Die Badener sollen sich mit den Nationalspielern Steffen Fäth (Füchse Berlin, Vertrag bis 2018) und Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar, Vertrag bis 2018) auf einen Wechsel geeinigt haben. Das berichten sowohl der „Mannheimer Morgen“ als auch die „Wetzlarer Neue Zeitung“. Die Wechsel sollen demnach bis spätestens 2018 über die Bühne gehen.

Fäth könnte Kim Ekdahl du Rietz ersetzen. Der Schwede plant eine Weltreise und will seine aktive Handball-Karriere spätestens 2018 beenden. Kohlbacher könnte auf Rafael Baena folgen, dessen Kontrakt ebenfalls 2018 ausläuft.

Der 26-jährige Steffen Fäth, der erst im Sommer 2016 von der HSG Wetzlar zu den Füchsen Berlin gewechselt ist, ist bei den Löwen kein Unbekannter. Der Rückraumspieler hat bereits von 2008 bis 2010 für die Gelbhemden gespielt. 

Löwen müssen nach Minden

Sportlich läuft es bei den Löwen zurzeit rund. Zuletzt hat der Meister einen klaren Heimsieg gegen die Füchse Berlin gefeiert. Und auch neben dem Handball-Parkett feiern die Löwen Erfolge. Am Montag haben die Badener schließlich beim SportAward Rhein-Neckar abgeräumt. Neben dem Preis „Mannschaft des Jahres“ hat Meistercoach Nikolaj Jacobsen den Preis „Top Trainer“ erhalten. „Wir haben einen hervorragenden Trainer und ein super Umfeld. Die Mannschaft hat sich das hart erarbeitet“, freut sich Oliver Roggisch, Sportlicher Leiter des Meisters. 

Viel Zeit zum Feiern haben Andy Schmid und Co. aber nicht gehabt. Schließlich gastieren die Löwen am Mittwoch beim GWD Minden. „Der Sieg gegen Berlin ist nicht mehr viel wert, wenn wir gegen Minden nicht nachlegen“, erklärt Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen. „Natürlich ist Minden in der Außenseiterrolle gegen uns. Dennoch werden sie ihre Chance suchen, ein Selbstläufer wird die Partie auf keinen Fall“, ergänzt Roggisch.

Anwurf ist am Mittwoch, 23. November, um 20:15 Uhr.

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