Nach DHB-Rückkehr

Hendrik Pekeler wehrt sich gegen Kritik!

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Hendrik Pekeler hat gegen Kroatien seinen ersten WM-Einsatz gehabt.

Rouen – Nachdem Hendrik Pekeler sein Comeback im DHB-Team gefeiert hat, wehrt sich der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen gegen die Kritik an seiner Person.

Bereits im Dezember hat Hendrik Pekeler erklärt, dass er aufgrund der hohen Belastung nicht an der Handball-Weltmeisterschaft in Frankreich teilnehmen möchte (WIR BERICHTETEN). 

„Ich spüre, dass ich eine Pause brauche, um auch in Zukunft noch auf hohem Niveau Handball spielen zu können“, hat der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen damals erklärt. Ein Hintertürchen hat er sich aber „für den Notfall“ noch offengelassen. 

Nachdem ihn Bundestrainer Dagur Sigurdsson vor dem letzten Gruppenspiel überraschend nachnominiert hat und Rune Dahmke aus dem Kader gestrichen worden ist, hat Pekeler beim verdienten 28:21-Sieg gegen Kroatien seinen ersten WM-Einsatz gehabt. Nach der Partie hat der Europameister via Facebook einen Blick in sein Innenleben gewährt.

„Ich bin kein Mann der großen Emotionen, zumindest wirkt das immer so, wie viele meinen. Aber heute war es für mich nicht leicht auf der Platte zu stehen! Kritiker haben mir nicht so nette Dinge vorgeworfen, weil ich zunächst um eine Pause gebeten hatte“, beginnt der 25-Jährige seinen Post.

Einer der Kritiker ist beispielsweise Ex-Nationalspieler Markus Baur gewesen. „Sonst müssten ja alle aufhören. Der Körper kann das ganz gut wegstecken“, hat der Trainer des TVB Stuttgart gegenüber dem SWR gesagt.

„Das kann man nur einerseits als Verweigerer ansehen, andererseits auch als "Eier in der Hose zu haben" der hohen Belastung zu trotzen und auf seinen Körper zu hören... nichts destotrotz habe ich gesagt, dass ich im Notfall zur Verfügung stehe. Nun hat der Trainer mich gebeten der Mannschaft zu helfen, und da stehe ich zu meinem Wort. Deswegen bin ich heute sehr glücklich, dass wir das letzte Spiel gegen Kroatien gewonnen haben“, begründet Pekeler seine Rückkehr.

Für den Löwen-Star und das DHB-Team geht es am Sonntag, 22. Januar, im WM-Achtelfinale gegen Katar (18.00 Uhr/handball.dkb.de).

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nwo

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