Meister gewinnt in Schweden

Vierter Sieg! Löwen krönen Traumwoche

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Andy Schmid (r.) führt seine Löwen zum Sieg in Kristianstad. 

Kristianstad – Aus der ‚Monsterwoche‘ ist eine echte Traumwoche geworden. Am Samstag gewinnen die Rhein-Neckar Löwen auch noch sein Champions-League-Auswärtsspiel gegen Kristianstad.

Die letzten Minuten einer extremen Woche genießt Nikolaj Jacobsen in vollen Zügen. 

Ganz entspannt schaut sich der Trainer der Rhein-Neckar Löwen die Schlussphase seiner Mannschaft in der Champions-League-Begegnung beim schwedischen Handball-Meister IFK Kristianstad an, ehe der unerwartet deutliche 35:22 (18:12)-Erfolg feststeht.

Das war eine perfekte und schwierige Woche mit vielen schweren Spielen für uns“, sagt der Däne nach dem vierten Spiel innerhalb von sieben Tagen.

Zunächst haben sich die Nordbadener in der Bundesliga durch Siege über den THW Kiel, die TSV Hannover-Burgdorf und den TV Hüttenberg eine gute Ausgangslage im Titelrennen verschafft, am Samstag folgt dann die Krönung in der Königsklasse mit dem klaren Sieg in Schweden.

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„Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben“, sagt der erschöpfte Kapitän Andy Schmid, der wieder einmal zu den besten Löwen gehört. Mit Schmid steht nur ein einziger Feldspieler aus der Stammformation auf dem Feld, die Leistungsträger Hendrik Pekeler, Patrick Groetzki, Gudjon Valur Sigurdsson und Alexander Petersson sind gar nicht eingesetzt worden.

Und trotzdem entnerven die Nordbadener den schwedischen Meister mit permanentem Überzahlspiel in Ballbesitz, immer wieder finden die Löwen den freien Mann und nutzen ihre Chancen eiskalt. Konsequenz, Kaltschnäuzigkeit, Kompromisslosigkeit und Konzentration - alles passt auch im vierten Spiel binnen einer Woche.

Ungeschlagen in der Königsklasse

Mit 6:2 Punkten hat der in der Champions League noch ungeschlagene deutsche Meister fraglos einen starken Start hingelegt, doch die neuen Aufgaben stehen bereits an. Schon am Donnerstag geht es auf internationaler Bühne gegen den kroatischen Serienmeister HC Zagreb weiter, am Sonntag steht bei der HSG Wetzlar das nächste schwere Bundesligaspiel an.

Ohnehin hat es das Programm der Löwen im Herbst in sich, denn nach der selbst ernannten „Monsterwoche“ mit vier Begegnungen in sieben Tagen sowie der Partie gegen Zagreb am Donnerstag stehen neun Auswärtspartien in Folge an. 

Pokal, Liga und Champions League - die Löwen werden weiterhin extrem gefordert, weshalb Trainer Jacobsen trotz der jüngsten Erfolge keinesfalls in Euphorie verfällt. „Wenn der November vorbei ist, werden wir sehen, ob wir nach ganz oben schauen können“, betont der Däne.

nwo/dpa

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