Vor Kracher gegen Flensburg: Ex-Löwe du Rietz schickt Video-Botschaft

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Kim Ekdahl du Rietz grüßt seine früheren Mannschaftskollegen.

Mannheim – Vor dem Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt erhält die Mannschaft von den Rhein-Neckar Löwen einen ganz besonderen Gruß - von einem alten Bekannten:

Meister empfängt Vize-Meister, Erster gegen Zweiter, Rhein-Neckar Löwen gegen SG Flensburg-Handewitt! Handball-Deutschland blickt am Donnerstagabend (21. Dezember/20:45 Uhr, SAP Arena) nach Mannheim.

Die Vorfreude auf das Spitzenspiel ist bei den Löwen entsprechend groß, wie Sportdirektor Oliver Roggisch deutlich macht. „Gegen die Top-Mannschaften ist es uns in dieser Saison oft gelungen, eine Top-Leistung abzuliefern. Wir wollen den Heimvorteil genauso nutzen wie zuletzt gegen Berlin, wollen die Fans in der ausverkauften Arena mitnehmen und damit die paar Extra-Prozente herauskitzeln, die wir brauchen, um Flensburg zu schlagen.“

Speziell der starke Auftritt gegen die Füchse Berlin sollte dem zweifachen Meister Mut für die Begegnung gegen die Norddeutschen machen. Vor heimischer Kulisse haben die Gelbhemden am vergangenen Spieltag deutlich mit 37:23 gewonnen.

Löwen haben Rechnung offen

Der Respekt vor der SG Flensburg-Handewitt, bei der der ehemalige Löwe Marius Steinhauser spielt, ist dennoch groß. „Flensburg spielt eine Riesensaison, hat zwei überragende Torhüter und eine stabile Abwehr – ähnlich wie wir das haben“, so Roggisch. 

Das Hinspiel in Flensburg haben die Löwen am zweiten Spieltag mit 22:27 verloren. „Wir haben uns das natürlich noch einmal angeschaut. Nikolaj ist in dieser Hinsicht sehr akribisch“, betont der Weltmeister von 2007.

Einen ganz besonderen Gruß hat das Löwen-Team bereits vor der Partie von Kim Ekdahl du Rietz erhalten, der sich seit seinem Karriere-Ende auf Weltreise befindet. „Ich kann heute leider nicht in der Halle sein, da ich eben diesen Berg hochlaufen musste. Ich will auch nicht schon so ein altes Schlachtross werden, so wie der Oli zum Beispiel“, schmunzelt der Schwede, der aktuell in Neuseeland weilt.

„Wenn ich morgen aufwache, dann werde ich mich gleich umdrehen und werde mein Handy in die Hand nehmen und hoffe, dass ihr die Flensburger platt gemacht habt. Ich wollte euch auch nur sagen, dass ich wo immer ich auf dieser Welt bin, immer an euch denke und euch sehr vermisse“, so du Rietz abschließend.

nwo

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