Nach Termin-Wahsinn

„In tiefer Trauer!“ - Löwen-Fans protestieren gegen Verbände

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Mannheim – Der Zoff der Verbände hat dazu geführt, dass die Rhein-Neckar Löwen keine realistische Chance auf das Champions-League-Viertelfinale haben. Nun haben die Fans ein Zeichen gesetzt.

Am Ostersonntag (1. April) haben die Rhein-Neckar Löwen das Champions-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen den polnischen Topklub Kielce bestritten.

Die Löwen verlieren in der SAP Arena mit 30:36.

Was auf dem Papier ein echter Handball-Leckerbissen ist, ist aufgrund des Termin-Wahnsinns zu einer Farce geworden. Da die EHF und die HBL nicht eingelenkt sind, haben sich die Löwen dazu entschieden, die zweite Mannschaft zum Hinspiel nach Kielce zu schicken, da die erste Mannschaft nur wenige Stunden später das Bundesliga-Topspiel in Kiel absolviert.

Nachdem die Junglöwen erwartungsgemäß hoch verloren haben, hat der deutsche Meister keine realistische Chance mehr auf das Weiterkommen in der Königsklasse. Beim Rückspiel in der SAP Arena haben die Löwen-Fans nun ein Zeichen gesetzt und deutlich gemacht, was sie von der aktuellen Situation im Handball halten. 

Als die EHF-Hymne ertönt, gibt es ein gellendes Pfeifkonzert. Zudem hat sich die Löwen-Kurve demonstrativ umgedreht. „Betroffen nehmen wir Abschied von sportlichem Wettkampf und Fairness. In tiefer Trauer, die Fans“, ist auf den in der Arena verteilten Flyern zu lesen.

Man kann die Fans verstehen! Mit fairem Sport haben die Geschehnisse in den letzten Wochen nun wahrlich nichts zu tun gehabt. Zumal die Löwen bereits im November 2017 betroffen gewesen sind, als das Team von Coach Nikolaj Jacobsen innerhalb von 24 Stunden zweimal spielen musste

Sportlich hat die Partie am Sonntag keine Bedeutung mehr gehabt, am Ende gewinnt Kielce mit 30:36.

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nwo

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