Trotz Erfolgsjahr

Zu hohe Belastung: Pekeler verzichtet auf WM

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Bilder eines jubelnden Hendrik Pekelers im Nationaltrikot wird es bei der kommenden WM in Frankreich nicht geben.

Mannheim - Hendrik Pekeler folgt dem Vorbild von Martin Strobel und Christian Dissinger und verzichtet auf die WM im Januar in Frankreich. Die Gründe für seine mutige Entscheidung.

Nach langer und gründlicher Überlegung habe ich den Entschluss gefasst, auf die WM im Januar zu verzichten. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, weil ich gerne für Deutschland spiele und wir eine tolle Mannschaft mit einem starken Zusammenhalt haben“, so Pekeler.

EM-Gold, Olympia-Bronze und zu guter Letzt der Meistertitel mit den Rhein-Neckar Löwen: Auf den ersten Blick scheint es eine nur schwer nachvollziehbare Entscheidung im Angesicht des unglaublich erfolgreichen Jahres zu sein, das hinter dem 25-jährigen Kreisläufer aus Glückstadt liegt. Aber eben nur auf den ersten.

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Damit folgt eine der Stützen im Team der Deutschen Nationalmannschaft seinen ‚Bad Boys‘-Kollegen Martin Strobel und Christian Dissinger, die mit ihrem Gewinn der Europameisterschaft in Polen für Furore sorgten und vorab ebenfalls ihren WM-Teilnahmeverzicht verkündeten.

Aber warum nun diese überraschende Entscheidung?

Der einfache Grund: die zu hohe Belastung des vergangene Jahres! Pekeler brauche eine Pause und spiele nach der WM gerne wieder für das Nationalteam. 

Die immense körperliche und mentale Belastung mit Europameisterschaft, Olympischen Spielen, Champions League, Bundesliga und Pokal ist auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen“, sagte er: „Ich spüre, dass ich eine Pause brauche, um auch in Zukunft noch auf hohem Niveau Handball spielen zu können.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson habe er bereits informiert und ihm gesagt, „dass ich nur im Notfall zur Verfügung stehe, wenn auf meiner Position ein personeller Engpass entstehen sollte. Ob er mich für den 28er-Kader nominiert, ist aber allein seine Entscheidung“, so der der 25 Jahre alte Profi der Rhein-Neckar Löwen.

Seine Freundin Johanna und Töchterchen Fine Sophia wird diese Entscheidung sicherlich freuen.

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Das nächste Bundesliga-Heimspiel der Rhein-Neckar Löwen steigt bereits am Mittwoch, 7. Dezember, gegen den TBV Lemgo.

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dpa/rob

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