Schweiz und Tschechien rücken nach

Wegen Corona: USA und Tschechien nicht bei Handball-WM

Die USA und Tschechien nehmen nicht an der Handball-WM teil.
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Die USA und Tschechien nehmen nicht an der Handball-WM teil.

Wegen zahlreicher Corona-Fälle nehmen die USA und Tschechien nicht an der Handball-WM in Ägypten teil. Stattdessen rücken die Schweiz und Nordmazedonien nach:

Update vom 13. Januar: Die Handball-WM der Männer in Ägypten findet kurzfristig ohne die USA und Tschechien statt. Wie der Weltverband IHF am Dienstagabend mitteilt, haben beide Nationalverbände wegen zahlreicher positiver Corona-Tests im Vorfeld der WM ihre Mannschaften einen Tag vor dem Turnierstart zurückgezogen. Als Nachrücker nimmt Nordmazedonien den Platz des tschechischen Teams ein. Für das US-Team rückt die Schweiz nach.

Wegen Corona: USA und Tschechien nicht bei Handball-WM dabei

Der tschechische Verband teilt auf Facebook mit, dass die WM aufgrund der Corona-Fälle im Team auf die Teilnahme Tschechiens verzichten müsse. In der tschechischen Nationalmannschaft hat es zuletzt mehr als zehn positive Tests auf das Virus Sars-CoV-2 gegeben. Unter anderem haben sich auch die beiden Auswahltrainer und ehemaligen Bundesliga-Spieler Daniel Kubes und Jan Filip infiziert. Im US-Team waren zuvor ebenfalls etliche positive Corona-Fälle aufgetreten. „Es ist eine Katastrophe für viele von den Jungs“, hat US-Coach Robert Hedin beim TV-Sender Sky gesagt.

Nachrücker Schweiz trifft bei der WM vom 13. bis 31. Januar in der Gruppe E nun auf Frankreich, Österreich und Norwegen. Die
Nordmazedonier spielen nun anstelle Tschechiens in der Gruppe G gegen Gastgeber Ägypten, Chile und Schweden.

Medien: 18 positive Corona-Tests bei US-Team vor Handball-WM

Erstmeldung: Kurz vor dem Beginn der Handball-WM in Ägypten sind etliche Spieler der US-Nationalmannschaft Medienberichten zufolge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die norwegische Zeitung „Aftenposten“ am Dienstag unter Berufung auf US-Coach Robert Hedin berichtet, gibt es im gesamten Team insgesamt 18 Corona-Fälle. Andreas Hertelt, Teammanager der USA, bestätigt der „Sportschau“ am Dienstag „17 oder 18 Infektionen“. Eine offizielle Stellungnahme des amerikanischen Handballverbandes und des Weltverbandes IHF hat es am Dienstagvormittag zunächst nicht gegeben.

Trotzdem wollen die USA eine Rumpftruppe für die Auftaktpartie gegen Österreich am Donnerstag zusammenbekommen. „Wir schicken am Mittwoch zwölf Spieler nach Ägypten, aber wir haben keine Verteidigung“, wird Hedin von „Aftenposten“ zitiert. „Aber wir haben einen Keeper.“ Die US-Auswahl hält sich zur WM-Vorbereitung seit dem 4. Januar in Dänemark auf. „Wir haben uns die ganze Zeit getestet und hatten zuletzt am Montag einen Schnelltest. Der war negativ, aber als wir ins Portal für frühere Tests gegangen sind, waren 18 aus der Gruppe positiv“, berichtet Hedin. „Wir glauben, dass einer von denen, die aus den USA gekommen sind, die Infektion mit sich gebracht hat. Aber wir wissen es nicht.“ Neben Österreich sind Norwegen und Rekord-Weltmeister Frankreich die weiteren Vorrundengegner der Amerikaner.

Zuvor hat bereits WM-Teilnehmer Tschechien mehr als zehn Corona-Fälle unter Spielern und Trainern vermeldet. Sollte ein Team
nicht an der Endrunde teilnehmen können, wäre Nordmazedonien erster Nachrücker. Auch die Schweiz mit Weltklasse-Regisseur Andy Schmid vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen steht auf Abruf bereit. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft startet derweil am Freitag gegen Uruguay ins Turnier. So siehst Du die DHB-Spiele live im TV und Stream. (dpa)

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