Gegen Österreich

Handball-WM: Schmid führt Nachrücker Schweiz zu Auftaktsieg

Andy Schmid fährt nachträglich mit der Schweiz zur Handball-WM in Ägypten.
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Andy Schmid fährt nachträglich mit der Schweiz zur Handball-WM in Ägypten. (Archivfoto)

Die Schweiz hat von den Absagen der USA und Tschechien profitiert und darf nun als Nachrücker-Team an der Handball-WM in Ägypten teilnehmen. So hat Löwen-Spielmacher Andy Schmid reagiert:

Update vom 15. Januar: Nur wenige Stunden nach der Ankunft in Ägypten hat Nachrücker Schweiz direkt den ersten Sieg bei der Handball-WM 2021 gefeiert. Gegen Österreich gewinnen die Schweizer mit 28:25 (13:13). Bester Werfer der Eidgenossen ist Spielmacher Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen, der sieben Tore beisteuert. Am Freitag startet dann das DHB-Team gegen Uruguay in die WM (live im Free-TV).

Handball-WM: Schweiz rückt nach - Andy Schmid völlig überrascht

Erstmeldung vom 13. Januar: Der Schweizer Handball-Nationalspieler Andy Schmid hat überrascht, aber auch erfreut auf die unerwartete WM-Teilnahme als Nachrücker-Mannschaft reagiert. „Ich habe zu meinem Geburtstag nicht so viele Nachrichten bekommen wie heute Abend. Das ist völlig surreal“, sagt der Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen am späten Dienstagabend dem ,Mannheimer Morgen‘.

Schweiz rückt überraschend bei Handball-WM nach – so reagiert Löwen-Spielmacher Schmid

Er habe sich auf Homeschooling eingestellt und spiele jetzt in wenigen Stunden eine Weltmeisterschaft. „Ich wasche und packe gerade. Ich weiß, dass es wegen der Corona-Situation Argumente für und gegen die WM gibt. Aber ich muss das machen, ich muss diese WM spielen. Diese Chance habe ich wahrscheinlich nur dieses eine Mal in meinem Leben“, so der 37-Jährige.

Wegen zahlreicher positiver Corona-Tests im Vorfeld der Handball-WM in Ägypten haben die Teams aus Tschechien und den USA ihre Teilnahme abgesagt. Für die Tschechen rückt Nordmazedonien nach und trifft bei der am Mittwoch beginnenden Endrunde in der Gruppe G auf den Gastgeber, Chile und Schweden. Statt der USA ist nun die Schweiz dabei. Die Eidgenossen bekommen es in der Gruppe E mit Österreich, Norwegen und Rekord-Weltmeister Frankreich zu tun. (mab mit dpa)

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