#DontPlayThePlayers

Gensheimer und Co.! Handballer protestieren mit Video gegen Termin-Chaos

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Uwe Gensheimer protestiert mit zahlreichen anderen Handballern gegen die hohe Belastung. 

Zahlreiche Handball-Stars protestieren mit einem Video gegen die hohe Belastung und den straffen Spielplan. Auch einige Spieler der Rhein-Neckar Löwen sind dabei:

Immer mehr Spiele in kurzer Zeit: Das Termin-Chaos im Handball wird von Jahr zu Jahr schlimmer! Bestes Beispiel sind die Rhein-Neckar Löwen, die in der vergangenen Woche 48 Stunden nach dem Bundesliga-Spiel in Gummersbach in der Champions League im Einsatz gewesen sind. Im März 2018 haben die Löwen gar zweimal an einem Tag gespielt. 

Ein absolutes No-Go! Das finden auch zahlreiche Weltklasse-Handballer, die ihrem Ärger nun mit einem Video Luft gemacht haben.

Handballer protestieren mit Video gegen Belastung und Termin-Chaos

In dem 1:43 Minuten langen Stück weisen Profis wie der deutsche Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer, der im Sommer zu den Rhein-Neckar Löwen zurückkehrt, der dänische Welthandballer und Weltmeister Mikkel Hansen, die rumänische Welthandballerin Cristina Neagu oder die norwegische Champions-League-Gewinnerin Nora Mørk auf die Folgen der Termin-Hatz für die Gesundheit der Spieler und für die Sportart selbst hin. 

Zudem kritisieren sie, dass die Interessen der Spieler nicht berücksichtigt werden. Initiator der Aktion ist die europäische Vereinigung der Handballer (EHPU), zu deren Mitgliedern auch die deutsche Vertretung Goal zählt. 

Gensheimer, Karabatic und Co. fordern mehr Ruhetage

Das Video, in dem auch die Löwen-Spieler Mikael Appelgren, Mads Mensah Larsen und Gudjon Valur Sigurdsson zu sehen sind, ist am Mittwoch unter dem Hashtag #DontPlayThePlayers (Spielt nicht mit den Spielern) unter anderem via Twitter verbreitet worden. 

Wir sind im zehnten Jahr mit dem Thema unterwegs. Die Erfolge sind überschaubar“, sagt der deutsche EHPU-Vizepräsident Marcus Rominger, selbst mehrere Jahre Bundesliga-Torwart. 

Die gesamten Konsequenzen für die Spieler sind, immer mehr zu spielen, ohne dass die Anzahl der Spiele in der gesamten Saison und der Druck auf die Spieler berücksichtigt wird“, sagt Gensheimer in dem Video. „Die Folgen sind vielfach und unverantwortlich gegenüber der Gesundheit der Spieler und letztlich schlecht für unseren Sport, den Handball“, klagt der französische Olympiasieger Nikola Karabatic

Mikkel Hansen fordert: „Mit mehreren Ruhetagen stellen wir sicher, dass die Spieler physisch bereit sind und somit ihr Maximum auf dem Platz zeigen können.

dpa/nwo

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