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Sieg in Flensburg! Löwen ebnen Weg zum Titel

SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.
SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen
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Vorentscheid im Titelrennen: Rhein-Neckar Löwen gewinnen mit 23:21 gegen SG Flensburg-Handewitt.

Flensburg - Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga! Im hohen Norden ging es für die Rhein-Neckar Löwen um nichts weniger als den Vorentscheid im Titelrennen. So lief die Partie:

Vor toller Kulisse in der ausverkauften Flens-Arena finden die Mannheimer durch schnelle Tore von Petersson und Du Rietz den besseren Start in die Partie.

Den Hausherren ist die Anspannung zunächst deutlich anzumerken, die Verteidigung der Gelbhemden steht und lässt nur wenig zu. 

Überhaupt ist das Match vor allem durch eine hohe Intensität in der Abwehr geprägt. Zwar arbeiten Schmid und Co. immer wieder stark nach vorne, doch im Abschluss fehlt ein ums andere Mal das Quäntchen Glück. Eine Tatsache, die die SG mit schnellen Gegenstößen in Person von Svan und Eggert konsequent bestraft.

Die Partie entwickelt sich immer mehr zur Abwehrschlacht – die Torhüter Appelgren und Andersson tragen mit starken Paraden ihren Teil dazu bei.

In der 13. Minute gehen die Nordlichter dann durch Mahé zum ersten Mal in Führung (5:4). Löwen-Coach Jacobsen reagiert prompt mit einer Auszeit.

Auch danach bleibt das Match ein offener Schlagabtausch – mit leichtem Vorteil für die Gäste. Vor allem Petersson und Groetzki verwandeln immer wieder eiskalt und halten den knappen Vorsprung. 

Eine jeweilige Zwei-Minuten-Strafe zum Ende des ersten Abschnitts kann weder von Mannheim noch von Flensburg genutzt werden. Mit einem Stand von 11:13 geht es in die Pause.

Schwacher Start für Löwen in zweite Halbzeit

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit will für die Gäste aus Mannheim so gar nichts zusammenlaufen: Die Offensive wirkt plötzlich zerfahren, immer wieder kommt es zu individuellen Fehlern. Die Folge: Die Flensburger holen Tor um Tor auf – in der 41. Minute schweißt Lauge zum 14:14 ein. Die Partie ist wieder völlig offen, das Momentum bei Eggert und Co..

Die Auszeit von Jacobsen kommt (wieder) genau richtig. Danach finden die Mannheimer zu gewohnter Stärke. Aber die SG bleibt dran. Nun ist die Spannung bei jedem Angriff förmlich zu spüren, keiner will unnötige Fehler machen.

Es bleibt ein offener Schlagabtausch, wieder mit leichtem Vorteil auf der Gästeseite. Doch mit mehr als zwei Toren können sich die Gelbhemden nicht absetzen.

Löwen-Coach Jacobsen geht in diesem Moment volles Risiko und bringt früh den siebten Feldspieler. Und dann, 90 Sekunden vor Schluss, die womöglich spielentscheidende Szene: In Überzahl verliert Andy Schmid beim Stand von 21:22 für die Löwen ohne Not den Ball. Flensburgs Mahé antizipiert gut, zieht aus der eigenen Hälfte ab – und verfehlt das leere Tor!

Schmid macht Fehler wett – und avanciert zum Helden!

Jacobsen nimmt erneut die Auszeit und erklärt den letzten Spielzug, bei dem Du Rietz den Sack zu machen soll. Die Gäste reizen die Zeit aus, der Arm des Schiedsrichters ist gehoben. Dann wird Du Rietz gefoult. Mit 20 Sekunden Restzeit auf der Uhr haben die Löwen beim Stand von 21:22 Freiwurf. 

Und was macht Schmid? Donnert die Kugel mit voller Wucht unhaltbar in den rechten Winkel. 21:23 – die Partie ist entschieden!

Jetzt haben es die Löwen in der eigenen Hand, die Mission Titelverteidigung klarzumachen. Mit drei Punkten Vorsprung vor der SG Flensburg-Handewitt geht es in die letzten drei Partien gegen den THW Kiel, die HSG Wetzlar und den MT Melsungen.

rob

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