Champions League 

Überraschung in Veszprém! Löwen holen Big Points 

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Die Rhein-Neckar Löwen schlagen Telekom Veszprem. 

Veszprém – Die Rhein-Neckar Löwen schlagen Telekom Veszprém und bleiben somit an der Spitzengruppe in der EHF Champions League dran: 

Was für ein Krimi! 

Die Rhein-Neckar Löwen feiern am Samstag (3. November) in der EHF Champions League einen wichtigen 29:28-Auswärtssieg beim ungarischen Top-Team Veszprém. Kapitän Andy Schmid behält in der Schlussminute die Nerven.

Kohlbacher furios

Die Löwen-Defensive um Keeper Andreas Palicka ist in der Anfangsphase etwas zu anfällig, sodass Veszprém mit einem Zwei-Tore-Vorsprung führt. Beim deutschen Pokalsieger läuft in den ersten Minuten eigentlich fast alles über den bärenstarken Jannik Kohlbacher, der die ersten fünf Tore wirft. Neuzugang Vladan Lipovina kann sich im ersten Durchgang vier Mal in die Torschützenliste eintragen.

Trotz der Tatsache, dass die Löwen am Donnerstag noch gegen den Bergischen HC im Einsatz gewesen sind, lässt das Jacobsen-Team die Hausherren, bei denen Ex-Löwe Dejan Manaskov im Aufgebot steht, nicht davonziehen. In der 25. Minute wirft Kapitän Andy Schmid die Gäste per Siebenmeter zur 12:11-Führung. Dank einer starken Schlussphase führen die Badener zur Pause gar mit 15:12

Löwen starten schläfrig in zweite Hälfte, behalten dann aber die Nerven

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kommen die Ungarn stark zurück und können durch einen Fünf-Tore-Lauf in Führung gehen. Löwen-Coach Nicolaj Jacobsen stellt daraufhin Mikael Appelgren für Andreas Palicka in den Kasten. 

In der Folge entwickelt sich ein packender Schlagabtausch: Die Mannheimer können zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung gehen, riskieren dann aber zu viel, sodass Veszprem ausgleichen kann. Letztlich ist es Andy Schmid, der mit seinem Treffer in der Schlussminute die zwei Punkte sichert - die Löwen gewinnen zum ersten Mal überhaupt in Veszprém.

Bereits am Mittwoch 7. November (19 Uhr) sind die Rhein-Neckar Löwen wieder in der EHF Champions League im Einsatz. Dann geht es in der SAP Arena gegen den amtierenden Titelträger Montpellier HB.

nwo/mab 

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