30:30

Drama pur! Löwen mit irrem Remis in Berlin

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Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen

Berlin – Was für ein Handball-Krimi! Lange Zeit sehen die Rhein-Neckar Löwen gegen die Füchse Berlin wie der sichere Verlierer aus, doch dann dreht der Meister auf.

„Wir kommen jetzt mit einer Niederlage aus Celje direkt nach Berlin, das macht die Aufgabe nicht einfacher. Klar ist, wir müssen uns in Berlin deutlich steigern“, hat Löwen-Kapitän Andy Schmid vor dem Gastspiel in Berlin gefordert. Von einer Leistungssteigerung ist zunächst aber nichts zu sehen.

In der Anfangsphase lassen sich die Löwen von den furios aufspielenden Füchsen überrumpeln. Vor heimischer Kulisse gelingt den Hauptstädtern fast alles. 

Fotos: Löwen holen Punkt gegen Füchse

Vorne werfen Kent Robin Tönnesen und Petar Nenadic in den ersten 30 Minuten zusammen zehn Tore, hinten bringt Nationalkeeper Silvio Heinevetter die Löwen-Angreifer zum Verzweifeln. Zwischenzeitlich liegen die Gäste sogar mit sechs Toren hinten, zur Pause steht es aus Löwen-Sicht ‚nur‘ 12:16

Packende Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel können die Gelbhemden die Partie ausgeglichener gestalten, doch die Füchse halten zunächst ihren Vier-Tore-Vorsprung. Berlins Kresimir Kozina (41.) sieht nach einem Foulspiel an Patrick Groetzki die Rote Karte.  

Offensiv finden die Gelbhemden, bei denen vor allem Alexander Petersson und Gudjon Valur Sigurdsson (beide zehn Tore) überzeugen, jetzt besser ins Spiel. Auf der anderen Seite sind die Berliner aber auch brutal effektiv. Beim Stande von 26:22 nimmt Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen die nächst Auszeit.

Und es keimt noch einmal Hoffnung auf! Fünf Minuten vor dem Ende wird die Aufholjagd tatsächlich belohnt, die Löwen können zum 29:29 ausgleichen - die Nervenschlacht geht in ihre entscheidende Phase! In einem wahren Drama kann sich in den Schlussminuten aber kein Team den Sieg krallen, die Partie endet 30:30-Unentschieden.

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Am Mittwoch, 8. März, bestreiten die Rhein-Neckar Löwen in der Fraport-Arena ihr letztes Champions-League-Gruppenspiel gegen MOL-Pick Szeged

nwo

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