Verdiente Niederlage

Skopje zeigt Löwen Grenzen auf 

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Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen ärgert sich über die zweite Champions-League-Pleite. (Archiv)

Frankfurt am Main – Rückschlag für die Rhein-Neckar Löwen! Gegen Spitzenreiter HC Vardar Skopje kassieren die Gelbhemden ihre zweite Champions-League-Pleite in dieser Saison.

Die Löwen, bei denen der junge Lucas Bauer für den verletzten Andreas Palicka in den Kader rückt, können dem Favoriten aus Mazedonien über weite Strecken der Partie kein Paroli bieten.

Gleich in der Anfangsphase zeigt Skopje, warum sie die Tabelle der Gruppe B anführen. Während die Hausherren vorne zu viele Chancen liegen lassen, können die Gäste um den Ex-Löwen Ivan Čupić entscheidende Nadelstiche setzen.

Nachdem Vardar zwischenzeitlich mit vier Toren Vorsprung führt, wachen die Gelbhemden endlich auf. Dank einer starken Schlussphase liegt der deutsche Meister zur Pause nur mit 16:17 hinten. 

Das Team von Nikolaj Jacobsen hat erst fünf Minuten vor dem Pausenpfiff das erste Mal ausgleichen können. Wie bereits beim Ligasieg gegen den Bergischen HC ist Gudjon Valur Sigurdsson einer der Schlüsselspieler. Der Isländer wirft allein im ersten Durchgang sechs Tore.

Schwächephase nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel sind die Löwen völlig von der Rolle. Skopje steht kompakt und nutzt die vielen Fehler des deutschen Meisters eiskalt aus. Dementsprechend führen die Mazedonier nach 40 Minuten mit 24:18. Den Gelbhemden fehlen einfach die Mittel, um noch einmal zurückzukommen.

Zudem zeigt Vardar-Keeper Sterbik eine klasse Leistung. Letztlich verlieren die Gastgeber verdient mit 27:33.

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Das Rückspiel steigt am Samstag, 26. November, in Mazedonien. Am Sonntag, 20. November, empfangen die Rhein-Neckar Löwen in der SAP Arena die Füchse Berlin. 

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nwo

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