Kegler- und Bowlingverband möchte aus DKB, DKBC und DBU austreten

Badische Kegler haben die Nase voll

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Die Badischen Kegler (hier ein Symbolbild) wehren sich gegen Auflagen.

Paukenschlag beim Badischen Kegler- und Bowlingverband (BKBV): Die Kegler kehren dem Deutschen Kegler- und Bowlingbund (DKB), dem Deutschen Keglerbund Classic (DKBC) und der Deutschen Bowling-Union (DBU) den Rücken zu. Grund: Beitragszahlungen für passive Mitglieder.

Beim außerordentlichen Verbandstag in der Eppelheimer Classic Arena entschieden die Delegierten mit 66:20 Stimmen den Austritt aus dem Deutschen Kegler- und Bowlingbund (DKB), dem Deutschen Keglerbund Classic (DKBC) und der Deutschen Bowling-Union (DBU) zum Jahresende. Das schreibt die Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung. Hintergrund ist eine Satzungsänderung des DKB, die auf der Bundesversammlung im Mai beschlossen wurde. Der DKBC stellte den Antrag, dass auch passive Mitglieder einen Beitrag zahlen sollen. Da der Badische Kegler- und Bowlingverband ist Mitglied im DKB und nicht im DKBC. 

„Wir würden also für Mitglieder im DKBC zahlen, die bei uns gar kein Mitglied sind“, wird der BKBV-Vorsitzende Karlheinz Horr zitiert. Deshalb stellte der geschäftsführende Vorstand des BKBV den Antrag auf Austritt. 

Eine Satzungskommission wird nun bis zum nächsten außerordentlichen Verbandstag eine entsprechende Satzungsänderung im BKBV formulieren. Wird diese Satzung dann mit einer Zweidrittelmehrheit angenommen, ist der Austritt perfekt. Bis 30. September müsste das Austrittsschreiben beim DKB eingetroffen sein, damit es zum 1. Januar 2015 Wirkung erlangt, schreibt die Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

ü/mra/kb

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