Schade, Jungs...

18:34! RG Heidelberg verliert gegen TV Pforzheim

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Die harten Jungs der RG Heidelberg beim Spiel gegen den TV Pforzheim in der Rugby-Bundesliga.

Heidelberg - Kopf hoch, Jungs! Gegen den Vize-Meister kann man mal verlieren... 18:34-Niederlage für die RG Heidelberg im Spiel der Rugby-Bundesliga gegen den TV Pforzheim.

Tapfer gekämpft und doch verloren...

Die harten Rugby-Jungs der Rudergesellschaft Heidelberg hatten jetzt den amtierenden Deutschen Vizemeister des TV Pforzheim zum heißen Tanz im Fritz-Grunebaum-Sportpark zu Gast – eine echte Bewährungsprobe für das junge Team von RGH-Trainer Christopher Weselek.

Vor dem Anpfiff hatte sich die Mannschaft der RG Heidelberg so Einiges vorgenommen gegen den TV Pforzheim, bei dem man noch im Hinspiel 7:64 unterging. 

Im Gegensatz zur Partie in der Goldstadt war der Kader der RGH diesmal nahezu komplett, dementsprechend trat auch die RGH von Beginn an auf. Über das gesamte Spiel hinweg schaffte es die Rudergesellschaft, den TVP mit gezielten Kicks hinter die Verteidigung und schneller Verfolgung der Bälle unter Druck zu setzen und provozierte so zahlreiche Fehler und Vorbälle der Pforzheimer, die als eigene Angriffsplattform dienten.

Die Pforzheimer hatten mehr Spielanteile, doch die Verteidigung der Hausherren machte solide Arbeit. Die ersten 30 Minuten der Partie hatten es in sich, es ging hin und her und beide Mannschaften spielten munter nach vorne – vom großen Leistungsunterschied beider Teams keine Spur. 

Durch ihre individuelle Klasse schafften die Gäste des Öfteren raumbringende Durchbrüche, die jedoch vom Kollektiv der RGH oftmals kurz vor dem eigenen Malfeld gestoppt werden konnten. In dieser Phase wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften hin und her, so dass es nach 40 Minuten zum Seitenwechsel nur 11:14 aus RGH-Sicht stand.

Der Vizemeister schien überrascht ob der heftigen Gegenwehr des Tabellendritten und hatte zahlreiche Probleme bei der Entfaltung des eigenen Spiels. Erst in der Schlussviertelstunde hatten die Goldstädter dann mehr von der Partie, als die in traditionellem Orange spielende Rudergesellschaft vermehrt Fehler beging und sich hierdurch eigener Angriffschancen beraubte. Hier präsentierte sich der TVP abgeklärter und zeigte seine individuelle Klasse, die schlussendlich zum 34:18-Sieg der Gäste führte. 

Am Ende war der TV Pforzheim etwas zu stark, doch die RGH machte einmal mehr in dieser Saison deutlich, dass sie im Vollbesitz ihrer Kräfte und dem gezeigten Charakter ein ernstzunehmender Gegner für jede Mannschaft ist und im Kampf um die Top-3-Plätze der 1. Bundesliga ein Wörtchen mitzureden hat.

pek

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