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Biathlon: Neuer Cheftrainer-Posten für Ricco Groß

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Biathlon: Ricco Groß ist künftige für die slowenische Nationalmannschaft verantwortlich.
Biathlon: Ricco Groß ist künftige für die slowenische Nationalmannschaft verantwortlich. © Ernst Wukits

Im Biathlon gibt es einen prominenten Trainerwechsel. Der ehemalige Weltklasseathlet Ricco Groß aus Ruhpolding ist neuer Cheftrainer der slowenischen Biathleten. Nachdem der 51-jährige zuletzt Trainer der österreichischen Männer gewesen war, wurde im Nachbarland sein Vertrag nicht mehr verlängert.

Ruhpolding - „Ich hatte mehrere Anfragen vorliegen“, so Groß, fand aber diese aus Slowenien am interessantesten. „Dort steht eine Umstrukturierung bevor und ich fand das eine sehr reizvolle Anfrage.“

Der 28-fache Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erhält bei den Slowenen einen Vierjahresvertrag bis zu den Olympischen Spielen 2026 in Italien, wo die Wettkämpfe im Biathlon in Antholz vorgesehen sind.

Biathlon: Ricco Groß steht vor einer spannenden Aufgabe

„Biathlon ist in Slowenien eine sehr populäre Sportart und ich freue mich auf diese Aufgabe.“ Unterstützt wird Groß bei den Männern von Janez Maric und bei den Frauen von Bostjan Klavar. Die Mannschaft besteht aus erfahrenen und auch sehr jungen Athleten. Der bekannteste ist Jakov Fak.

Die Damen können auf eine Umsteigerin bauen, die Weltklasse-Langläuferin Anamarija Lampic ist ins Lager der Biathleten gewechselt. „Die hat kürzlich ihre erste Schießeinheit absolviert“, verrät Groß, der im Sommer auch ein Trainingslager in Ruhpolding geplant hat.

Der 51-Jährige gibt zu, dass er in Österreich gerne weitergemacht hätte, nun aber in Slowenien ein neues Team formen will, in dem alle miteingebunden würden. Den Österreichern wünscht er bei dieser Gelegenheit weiter Erfolg und alles Gute.

Mit dem Deutschen Skiverband habe es nur flüchtige Gespräche gegeben, sagt er. „Die haben schnell gemerkt, dass meine Reise woanders hingeht.“

Groß hatte 2007 seine Karriere beendet und danach eine Trainerausbildung in Köln begonnen. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er im DSV Damentrainer. Danach wechselte er nach Russland und war zuletzt in Österreich tätig.

SHu.

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