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KSC-Geschäftsführer Kreuzer drängt auf Saison-Fortsetzung: „Je früher, desto besser"

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Von: Marco Büsselmann

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Der Karlsruher SC erlebt aktuell turbulente Zeiten. Geschäftsführer Oliver Kreuzer hat sich für eine rasche Fortsetzung der Saison ausgesprochen:

Oliver Kreuzer hofft, dass der Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga schnellstmöglich wieder fortgesetzt wird. „Je früher, desto besser", betont der Geschäftsführer des Karlsruher SC im Interview mit Sport1. Eine Entscheidung, ob und ab wann wieder gespielt werden kann, trifft am Ende die Politik. „Der Fußball möchte keine Sonderstellung, aber er ist nun mal ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft“, erklärt der 54-Jährige. 

Karlsruher SC: Oliver Kreuzer drängt auf Saison-Fortsetzung

Aktuell steht der 9. Mai als geplanter Neustart im Raum. Die 36 Profivereine warten derzeit auf die noch ausstehenden TV-Gelder. „Wie alle Vereine der 1. und 2. Liga sind wir auf die TV-Einnahmen angewiesen", erklärt Kreuzer, der aktuell um die Vermeidung der Planinsolvenz beim KSC kämpft. „Ob uns das gelingt, sollten wir in den kommenden drei Wochen wissen." 

Über Insolvenzpläne in Eigenverwaltung möchte sich Kreuzer noch keine Gedanken machen. „Über das Thema Planinsolvenz sprechen wir dann, wenn sie kommen sollte." Am Mittwoch hat der Zweitligist mitgeteilt, dass die hierfür aufgenommenen Gespräche mit Gläubigern und Partnern „in eine gute Richtung" laufen und es „positive Signale" gibt. 

Sollte es der Führung allerdings nicht gelingen, das Verfahren abzuwenden, lässt der Klub seine Mitglieder bei einer außerordentlichen Versammlung am 15. Mai über ein entsprechendes Insolvenzverfahren abstimmen.

mab 

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