Skandal in dritter türkischer Liga

Türkei-Eklat: Spieler schmuggelt angeblich Waffe auf den Platz und verletzt Gegner

In der Türkei soll ein Fußballer eine Klinge auf den Platz geschmuggelt und seine Gegner damit verletzt haben. Der Verein dementiert die Vorwürfe, die Bilder sind jedoch eindeutig. 

Diyarbakir (Türkei) - Beim hitzigen Derby zwischen den türkischen Drittligisten Amed SK und Sakaryaspor ist es zu einem Eklat gekommen. So wird dem Amed-Spieler Mansur Calar vorgeworfen, eine Rasierklinge auf den Platz geschmuggelt zu haben. Damit soll er seine Gegner auf dem Feld in mehreren kleinen Auseinandersetzungen geschnitten haben.

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In mehreren Videoszenen soll zu sehen sein, wie Calar einen Gegenstand in der Handfläche versteckt und so den Kontakt zu seinen Gegenspielern sucht. Laut der türkischen Nachrichten-Agentur DHA wurde er bereits von mehreren Sakaryaspor-Spielern angezeigt, polizeiliche Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. 

Amed SK dementiert die Vorwürfe

Einige Spieler von Sakaryanspor posteten ihre Schnitt-Verletzungen auf den sozialen Medien und lieferten somit Beweismaterial. Währenddessen dementiert der Klub Amed Sk die Vorwürfe und wirft dem Gegner vor, ihren Verein „mit haltlosen Unterstellungen verunglimpfen zu wollen“. Der Verein sei überzeugt davon, dass Calar keine Waffen auf dem Feld gehabt hätte. 

Der Ex-Wolfsburger Ferhat Yazgan postete ebenfalls ein Bild seiner Verletzungen und rief den türkischen Fußball-Verband (TFF) dazu auf, zu handeln und in dem Fall zu ermitteln. 

ta

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Fredrik Varfjell

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