DFB-Star bei den Königlichen

Toni Kroos verrät: Ab diesem Zeitpunkt denke ich über einen Rücktritt aus der DFB-Elf nach

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Gewöhnungsbedürftig ist die neue Ausrichtung bei Real Madrid für Toni Kroos und seine Kollegen. Noch funktioniert wenig.

Bei Real Madrid wird derzeit ganz genau hingeschaut. Nun hat Toni Kroos über seine Führungsrolle und einen möglichen Rücktritt gesprochen.

Update vom 5. August: Es ist bisher nicht die Vorbereitung, die sich Real Madrid wünscht. Eine 3:7-Niederlage gegen Atletico Madrid, eine Pleite gegen FC Bayern München, alles andere als souverän im Audi Cup - viele Fragezeichen bei den Königlichen. 

Trainer Zinedine Zidane ist nicht mehr so unantastbar, wie er einmal war. Und auch Toni Kroos wird mittlerweile angezählt. Als einer der älteren Spieler hat er sich nun zum Umbruch im Kader der Madrilenen geäußert. „Es ist lustig: Vor 15 Jahren wäre ich mit 29 eher einer der jüngsten Spieler gewesen und hätte wohl fragen müssen, ob ich jetzt auch einmal spielen darf - Erfahrung ging damals mit 35 Jahren los. Heute werde ich schon seit zwei, drei Jahren als erfahren eingestuft“, so der Weltmeister von 2014 in der Montagsausgabge des Kicker

Er führt aus: „Aber selbstverständlich geht es, wenn deutlich jüngere Spieler dazukommen, darum, vorzuleben, was es heißt, in diesem Verein zu sein; was man tun muss, um erfolgreich zu sein, weil die neuen Spieler wissen, was man in den vergangenen Jahren erreicht hat.“

Auf Nachfrage, ob Toni Kroos nach der EM 2020 als „erst“ 30-Jähriger in der Nationalmannschaft aufhört, antwortet der Mittelfeldmann kryptisch. „Erst 30? Sonst höre ich immer: schon 30. Nach dem Turnier ist ein guter Zeitpunkt, mir das zu überlegen.“

Währenddessen trauert Fußball-Deutschland um einen ehemaligen Nationalspieler.

Umfrage-Klatsche: Fans von Real Madrid wollen Kroos loswerden

Erstmeldung vom 28. Juli: - Frappierende Nachrichten für Toni Kroos. Der Mittelfeld-Regisseur ist bei den Fans von Real Madrid in Ungnade gefallen. Eine große Mehrheit wünscht sich den Verkauf des Weltmeisters. 

Diese verheerenden Ergebnisse lieferte eine Umfrage der spanischen Marca. Die Zeitschrift aus der Hauptstadt befragte die Fans der Madrilenen nach ihrer Meinung zu möglichen Zu- und Abgängen. 

Umfrage bei Real-Fans: Mehrheit fordert Verkauf von Toni Kroos

Ganze 195 000 Menschen sollen an der Erhebung teilgenommen haben, davon forderten erstaunliche 71 Prozent einen Verkauf von Toni Kroos. Das sind fast 140 000 Stimmen. 

Konkret wurden die Fans nach dem Spieler aus der alten Garde gefragt, den sie am liebsten verkaufen würden. Darunter auch Mittelfeldpartner Luka Modric, den „nur“ knapp die Hälfte wegschicken möchte. Unter die 50-Prozent-Marke kommen Dani Carvajal, Raphael Varane und Sergio Ramos. 

Dass die gesettelten Madrid-Spieler im Ranking generell nicht allzu gut wegkommen, spricht eine deutliche Sprache. Der von Zidane geforderte Umbruch wird auch von den Anhängern gewünscht.

Real-Fans wollen Toni Kroos nicht mehr: Nur drei Stars schneiden schlechter ab

Immerhin kann sich Kroos ein kleines bisschen trösten. Nacho, Lucas Vazquez und Marcelo müssen noch schlechtere Wahlergebnisse verdauen als der Greifswälder.

Bezüglich eines möglichen Nachfolgers sprechen sich die Blanco-Anhänger für Superstar Paul Pogba aus, der seit langem in Madrid gehandelt wird. 60 Prozent sind der Meinung, dass der Verein ihn brauche. Allerdings wagen sich nur 8 Prozent zu erhoffen, er würde alle Probleme im Team lösen.

In Deutschland sorgt derweil der Chemnitzer FC für Aufsehen. Der Drittligist hat seinen Kapitän Daniel Frahn wegen dessen Nähe zur rechten Szene entlassen.

Toni Kroos von den Fans abgewatscht: Sie fordern Verbleib von James Rodriguez

Überraschenderweise landet ein Ex-Bayer, der lange auf der Abschussliste stand, einen Volltreffer in der Fan-Umfrage. 71 Prozent wünschen sich James Rodriguez in der Mannschaft. Das sind kurioserweise exakt genauso viele Fürstimmen, wie Toni Kroos ablehnende sammeln musste.

Tatsächlich deutete sich in den letzten Tag ein möglicher Verbleib des kolumbianischen Spielmachers an. Die Verletzungsmisere rückt einige Real-Stars wieder in den Fokus von Trainer Zinédine Zidane, sogar den fast schon verkauft geglaubten Gareth Bale.

Real Madrid startet am Dienstag gegen Tottenham den Audi Cup 2019.

mb 

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