57. Bundesliga-Saison

Auftakt-Heimspiele für Meister Bayern und Aufsteiger Union

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Bayern-Profi Joshua Kimmich (l) im Zweikampf mit Maximilian Mittelstädt von Hertha BSC. Foto: Matthias Balk

Die Bayern starten mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC in die Bundesligasaison. Für die drei Aufsteiger kommt es zum Auftakt gleich knüppeldick.

Frankfurt/Main (dpa) - Ein neureicher Gegner für Rekord-Champion Bayern und knackige Aufgaben für die Aufsteiger: Die 57. Saison in der Fußball-Bundesliga hat ein attraktives Auftaktprogramm erhalten.

Der Titelverteidiger aus München eröffnet die Spielzeit 2019/20 am 16. August (20.30 Uhr/ZDF und Eurosport Player) mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC. "Freitagabend die Saison beim Meister zu eröffnen, ist natürlich etwas Besonderes", sagte Hertha-Manager Michael Preetz.

Gegen keinen anderen Rivalen blieben die Bayern in den vergangenen drei Spielzeiten so oft erfolglos. Immerhin drei Unentschieden und einen Sieg verbuchte Hertha in dieser Zeit gegen den Branchenprimus. "Das ist eine spannende erste Aufgabe. Wir freuen uns auf die große Bühne, müssen jedoch im Laufe der Saison gegen jede Mannschaft ran. Wir wollen die Mannschaft sein, gegen die niemand gerne spielt", sagte Berlins neuer Trainer Ante Covic.

Schwere Auftaktaufgaben verpassten die Spielplantüftler der Deutschen Fußball Liga den drei Aufsteigern, von denen lediglich Bundesliga-Neuling 1. FC Union Berlin zum Auftakt in den Genuss eines Heimspiels kommt.

Allerdings müssen die Hauptstädter am ersten Spieltag gleich gegen den ungeliebten Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig mit Neu-Trainer Julian Nagelsmann ran. "Wir freuen uns auf den Start beim FC Union - einem Aufsteiger mit viel Euphorie und entsprechender Atmosphäre in einem tollen Stadion", sagte Nagelsmann.

Die Freude bei den Berlinern hielt sich dagegen in Grenzen. Sie hätten den Start gegen Leipzig gerne vermieden, denn aus der Ablehnung gegen RB machen die Eisernen und ihre Anhänger keinen Hehl. "Das würde ich nicht gut finden, weil dann eine andere Thematik und ganz andere Dinge in den Fokus treten würden", hatte Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert unlängst zu RB als möglichem ersten Gegner der "Sport Bild" gesagt.

Der SC Paderborn muss beim letztjährigen Vierten Bayer Leverkusen antreten, der 1. FC Köln gastiert beim Europa-League-Starter VfL Wolfsburg. "Das ist eine tolle Herausforderung - die nehmen wir an", sagte FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer.

Wie die Bayern darf auch Vizemeister Borussia Dortmund die Saison vor heimischer Kulisse eröffnen - gegen den FC Augsburg. Bereits am 3. August steigt das erste Gigantenduell zwischen den Münchnern und dem BVB - in Dortmund geht es dann um den Supercup. In der Bundesliga stehen sich die beiden Topteams am elften Spieltag (8.-10. November) und 28. Spieltag (3.-6. April 2020) gegenüber.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc kritisierte die Ansetzungen. Sie seien "ausgesprochen suboptimal", sagte Zorc den "Ruhr Nachrichten" (Freitag). Der Grund für seine Kritik: Auf alle sechs Gruppenspiele des BVB in der Fußball-Champions-League folgt in der Bundesliga-Hinrunde der Saison 2019/2020 ein Auswärtsspiel. Die Bayern spielen im Gegensatz zum BVB nach allen Gruppenspielen in der Königsklasse am Wochenende darauf zu Hause.

"Die vorliegenden Spielpläne sind das Ergebnis der Gesamtbetrachtung für die Bundesliga und 2. Bundesliga unter der bestmöglichen Berücksichtigung zahlreicher Vorgaben unter anderem der Sicherheitsorgane sowie Wünschen der Clubs. Die DFL hat sich dabei auch im Fall von Borussia Dortmund bemüht, den vorab bei der DFL hinterlegten Wünschen des Clubs bestmöglich zu entsprechen", sagte ein DFL-Sprecher am Freitagabend.

Das ewig brisante Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund gibt es am neunten Spieltag (25.-27. Oktober) und am 26. Spieltag (13.-16. März 2020). Zum ersten Hauptstadt-Derby in der Bundesliga zwischen Union Berlin und Hertha BSC kommt es am zehnten Spieltag (1.-3. November). Das Rückspiel findet am 27. Spieltag (20.-22. März 2020) statt.

Mit einem Kracher startet die Zweitliga-Saison: Am 26. Juli (20.30 Uhr/Sky) treffen die Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart und Hannover 96 aufeinander. Bereits eine Woche später stehen sich mit dem 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV zwei weitere Aufstiegskandidaten gegenüber.

DFL-Mitteilung

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