Wer hätte das gedacht?

Markus Söder ist heimlicher Fan von einem Bundesligisten - und der Verein ist nicht einmal aus Bayern

Markus Söder steht bei einer Pressekonferenz hinter einem Mikrofon.
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Markus Söder ist ein Freund des Fußballs.

Dass Markus Söder Fan des 1. FC Nürnberg ist, ist kein Geheimnis. Doch sein Fußball-Herz schlägt noch für einen anderen Klub - der nicht aus Bayern kommt.

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist Fußballfan.
  • Sein Herzensverein ist der 1. FC Nürnberg.
  • Jetzt lüftet er ein Geheimnis - er ist Fan eines nicht-bayerischen Vereins.

München - Als Nürnberger hat Markus Söder keine andere Wahl, als seinen Heimatverein zu unterstützen. Der bayerische Ministerpräsident ist Fußball-Fan - und sein Herz schlägt für den 1. FC Nürnberg. Doch jetzt überraschte Söder mit einem Geständnis.

„Ich bin immer so ein kleiner Mini-1.-FC-Köln-Fan geblieben“, offenbarte der Politiker in einem Wahlkampf-Video. Wie das wohl bei den Leuten in Bayern ankommt? Vielleicht arbeitet Söder damit auch schon an seiner bundesweiten Sympathie - mit bekanntem Hintergedanken.

Markus Söder enthüllt Fan-Geheimnis - Ursprung liegt in seiner Kindheit

Der Hintergrund des Bekenntnisses ist jedenfalls relativ simpel. Der 1. FC Köln* war der erste deutsche Meister, an den sich der 53-Jährige erinnern kann. 1978 war er noch ein kleiner Junge, als Vereins-Ikone Hennes Weisweiler mit dem „Effzeh“ das Double holte. „Welcher Bayer würde das schon zugeben“, ergänzt der CSU-Vorsitzende mit einem leichten Grinsen.

In Köln sind bald Kommunalwahlen. Söder unterstützt die langjährige Bürgermeisterin Henriette Reker von der CDU. Er schwärmt auch von der Stadt, sie sei „faszinierend. Zwar weit von Bayern entfernt, aber die Lebensfreude, die Kraft und Vitalität ist sprichwörtlich.“ Im Rennen um den Parteivorsitz schwächelte Söder zuletzt.

Markus Söder und der Fußball - ein eingespieltes Team

Schon in der Vergangenheit war Söders Affinität zur „wichtigsten Nebensache“ der Deutschen nicht zu überhören. Immer wieder zog er Vergleiche zwischen der Politik und dem Fußball. Als er in Berlin Veränderungen im Kabinett verlangte, begründete er das etwa so: „Das ist wie im Fußball. In der zweiten Halbzeit verstärkt man sich mit neuen und frischen Kräften.“ Sein großes Vorbild war Lothar Matthäus. Selbst hat er aber nie Fußball gespielt, sondern lieber Tennis.

Zu seinem Verhältnis zum damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer machte er einst folgenden Vergleich: „Ich respektiere Amt und Person. Es ist doch wie im Fußball: Robben und Ribéry müssen nicht zusammen in den Urlaub fahren, aber gut zusammenspielen.“ (epp) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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