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„Ich wäre bereit gewesen“: Konrad Laimer liefert Erklärung für geplatzten Bayern-Wechsel

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Von: Antonio José Riether

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Konrad Laimer sprach in einer TV-Show über die Gründe seines gescheiterten Transfers. Demnach war der FC Bayern offenbar bereit, viel Geld zu zahlen.

Leipzig - Wochenlang dauerte der Wechselpoker um Konrad Laimer in diesem Sommer an. Der österreichische Nationalspieler von RB Leipzig war lange ein Wunschspieler des FC Bayern München, doch der Transfer kam letzten Endes nicht zustande. Nun erklärte der 25-jährige Mittelfeld-Abräumer die Gründe für den gescheiterten Arbeitgeberwechsel.

FC Bayern: Konrad Laimers Verpflichtung war „sehr nahe“ - dennoch scheiterte der Deal

Am Montag war Laimer in der Sendung „Sport & Talk aus dem Hangar-7“ des österreichischen Privatsenders Servus-TV, der ebenfalls Red-Bull-Imperium gehört. Dabei sprach er offen über seinen Sommer, beinahe wäre er zum FC Bayern gewechselt. Der gebürtige Salzburger machte keinen Hehl daraus, dass er RB verlassen wollte. „Ich wäre bereit gewesen, im Sommer den Schritt zu machen. Es war sehr nahe, aber das Go von Leipzig ist nicht gekommen“, bedauert Laimer.

Leipzigs Konrad Laimer wechselte im Sommer doch nicht nach München.
Leipzigs Konrad Laimer wechselte im Sommer doch nicht nach München. © Roger Petzsche/imago

Der 24-fache Nationalspieler ging auf die komplizierte Situation ein, die er in den vergangenen Wochen erlebte. „Auf der einen Seite ist es schön, weil ich ein wichtiger Spieler bin. Auf der anderen Seite auch schwierig, weil man viel nachdenkt. Aber ich habe mich damit abgefunden. Es geht einfach weiter“, meinte Laimer abschließend zu dem Thema.

FC Bayern: 30 Millionen Euro wohl zu viel für Laimer - bald ist er ablösefrei zu haben

Offenbar war dem Rekordmeister die geforderte Summe der Leipziger zu hoch, diese soll Berichten zufolge bei 30 Millionen Euro gelegen haben. RB Leipzig kam den Bayern während der Verhandlungen nicht mehr entgegen, weshalb die Münchner vorerst von der Personalie abrückten. Bis Ende Juni 2023 ist Laimer noch an die Sachsen gebunden, dann könnten die Bayern den Mittelfeldmann ablösefrei verpflichten.

Aktuell fehlt Laimer seinem Team jedoch. Nach Sprunggelenksproblemen zu Beginn der Saison stand er nur fünfmal auf dem Platz, kürzlich folgte eine Syndesmoseband-OP. Seit Mitte September muss er aussetzen, erst im kommenden Jahr wird er wohl sein Comeback geben können. „Es dauert mindestens acht bis zehn Wochen. In der Hinrunde wird es schwer, noch einmal am Platz zu stehen. Deshalb ist es wichtig, dass ich mir die Zeit gebe, um alles ausheilen zu lassen und eine gute Reha zu machen“, so Laimer. Die Bayern werden ab nächstem Jahr also wieder ein Auge auf den Ex-Spieler von Julian Nagelsmann haben. (ajr)

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