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Effenberg mit düsterer Champions-League-Prognose für den FC Bayern: „Ich sehe das aus Spielersicht“

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Stefan Effenberg sieht einen großen Nachteil für die Bayern-Profis in der Champions League. Er versetzt sich in die Profis hinein und meint: „Mir wäre das gar nicht recht.“

München - In der Liga und im Pokal hat der FC Bayern München keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie national das Maß aller Dinge sind. Der Fokus liegt nun auf der Champions League, die nach den Achtelfinal-Rückspielen am 8. August (Hinspiel: 3:0 für Bayern), ab 12. August bei einem Finalturnier in Lissabon zu Ende gespielt wird. 

Ex-Bayer Stefan Effenberg denkt laut über die Situation nach: "Die Frage, die wir uns jetzt stellen müssen, ist: Ist es ein Vorteil, dass du den Rhythmus nicht beibehältst die nächsten vier oder fünf Wochen, wo andere Ligen wie England, Spanien oder Italien durchspielen? Die sind im Rhythmus und werden permanent gefordert.“

Der „Tiger“ im Sport1-“Doppelpass“ weiter: "Ich sehe das jetzt mal aus Spielersicht. Mir wären die vier, fünf Wochen runterfahren nicht recht.“

Stefan Effenberg sieht Probleme auf die Bayern zukommen.
Stefan Effenberg sieht Probleme auf die Bayern zukommen. © dpa / Guido Kirchner

Effenberg: „Die Bayern wurden in der Bundesliga nicht richtig gefordert“

Effenberg zollt den Leistungen der Bayern-Kicker in den vergangenen Wochen Respekt: "Sie haben nach der Pause fantastisch gespielt“, sagt er, aber mach auch eine Einschränkung: „Sie wurden in der Bundesliga nicht wirklich gefordert bis auf ein, zwei Ausnahmen. Wenn du jetzt nach der langen Pause gegen Kaliber wie Juventus oder Atletico Madrid kommst ... unangenehm.“

Effenberg erinnert sich an einer andere dominante Bundesliga-Saison der Bayern zurück: „Unter Guardiola war die Saison im März in der Bundesliga schon vorbei, und hinten raus haben sie es auch nicht richtig geschafft. Da haben sie nicht mehr ihre Leistung abrufen können in der Champions League.“

Zuspruch erhielt Effenberg von einem anderen Ex-Profi in der Runde: Thomas Berthold. "Eine Pause tut nicht gut. Du fährst runter, die anderen spielen durch. Das ist ein ganz klarer Nachteil für mich“, erklärte der ehemalige Stuttgarter und Weltmeister von 1990. (cg - *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.)

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