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Spionage beim FC Bayern? Nagelsmann schottet seine Mannschaft ab

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Von: Marius Epp

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Den Sichtschutz an der Säbener Straße gibt es schon einige Jahre.
Den Sichtschutz an der Säbener Straße gibt es schon einige Jahre. © Ulrich Gamel/imago

Beim Geheimtraining will Bayern-Trainer Julian Nagelsmann künftig auf Nummer sicher gehen. Ein neuer Platz soll Spionen keine Chance mehr lassen.

München - Pep Guardiola rieb sich verwundert die Augen, als er hörte, dass es in Deutschland und beim FC Bayern öffentliche Trainingseinheiten gab. Aus Spanien kannte er das nicht. Flugs ließ er an der Säbener Straße riesige Vorhänge errichten, um auch geheime Trainingseinheiten absolvieren zu können.

Ganz abschotten kann sich aber auch Nagelsmann damit bis heute nicht. Vom angrenzenden Parkplatz aus ist bei den Geheimtrainings zwar nichts zu sehen, aber zu hören. Im Verein soll laut der Bild beobachtet worden sein, wie Scouts anderer Teams von dort den Trainings lauschten, um taktische Details aufzuschnappen. Dieser Zustand hat Nagelsmann offenbar gestört, weswegen er nun Abhilfe schafft.

Nagelsmann schottet FC Bayern ab: Neuer Platz für Geheimtraining

Informationen der Bild zufolge forderte der Bayern-Trainer einen zweiten Platz für das Geheimtraining - und bekommt ihn nun. Das neue Spielfeld liegt nicht etwa außerhalb der Säbener Straße, durch die Lage mitten auf dem Gelände soll aber künftig außerhalb nichts mehr zu hören sein.

Alles, damit die Bayern noch weniger ausrechenbar sind. Der neue Spielstil trägt dazu sowieso schon einiges bei. Nach dem Abgang von Robert Lewandowski stellten die Münchner ihre Variabilität in den ersten Spielen eindrucksvoll unter Beweis. Ob es nun Mané, Sané, Gnabry oder Musiala ist, der getroffen hat, rückt fast ein wenig in den Hintergrund.

Geheimtraining beim FC Bayern hinter dem Vorhang

Fans müssen aber keine Angst haben, dass sie ihrer Mannschaft künftig nicht mehr nahe kommen können - öffentliche Trainings wird es nach wie vor geben. Vor wichtigen Spielen in der Champions League beispielsweise wird Nagelsmann sich aber hinter den Vorhang zurückziehen.

Vor Transfergerüchten wird die Bayern auch kein Vorhang bewahren. Im Endspurt der Transferphase, die noch bis zum 31. August läuft, richtet sich der Fokus auf Stürmer Joshua Zirkzee. Der Niederländer wird mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht, gute Chancen rechnet sich offenbar der VfB Stuttgart aus. (epp)

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