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Die Trikots des FC Bayern München seit 1965

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Von: Momir Takac, Kai Hartwig

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Das gelb-blaue Auswärtstrikot des FC Bayern 1983/84.
Ziemlich exotisch: Das gelb-blaue Auswärtstrikot des FC Bayern 1983/84. © imago images / Kicker/Liedel

Der FC Bayern München spielt seit 1965 ununterbrochen in der Fußball-Bundesliga. Kontinuität herrschte meistens auch bei den Trikots. Doch es gibt exotische Ausnahmen.

Saison 1965/66

Werner Olk (l.) ist Kapitän der ersten Bundesliga-Mannschaft des FC Bayern München
Werner Olk (l.) ist Kapitän der ersten Bundesliga-Mannschaft des FC Bayern München © imago images

Zwei Jahre nach Gründung der Fußball-Bundesliga stößt auch der FC Bayern München ins Oberhaus. Kapitän der ersten Bundesliga-Mannschaft, die in weinroten Trikots aufläuft, ist Werner Olk (l.).

Saison 1966/67

Gerd Müller (l.) schießt.
Gerd Müller (l.) schießt. © imago images

Die Saison 1966/67 ist die dritte Spielzeit von Gerd Müller (l.) beim FC Bayern München. Der „Bomber der Nation“ wird in weißem Trikot und weinroter Hose mit 28 Treffern erstmals Torschützenkönig.

Saison 1967/68

Peter Kupferschmidt vom FC Bayern München schießt.
Peter Kupferschmidt vom FC Bayern München schießt. © imago images

Peter Kupferschmidt absolvierte für den FC Bayern München insgesamt 135 Spiele in der Bundesliga. In der Saison 1967/68 lief er mit seinen Kollegen in schlichten weinroten Trikots auf.

Saison 1968/69

Spieler des FC Bayern München in der Saison 1968/99.
Spieler des FC Bayern München in der Saison 1968/99. © imago images

Auch in der Saison 1968/69 tat sich beim FC Bayern München nicht viel in Sachen Design. Die Trikots blieben einfarbig, aber immerhin waren sie mal weiß. Die Hose war nach wie vor weinrot.

FC Bayern wie Barca

In der Saison 1968/69 spielte der FC Bayern in Trikots, wie sie heute der FC Barcelona trägt.
In der Saison 1968/69 spielte der FC Bayern in Trikots, wie sie heute der FC Barcelona trägt. © imago images

Aber, aber. Bei den Auswärtstrikots tat sich dann doch mal was. Man kann durchaus von einem diametralen Wandel sprechen. Das für diese Zeit typische Weinrot fand sich nur noch in den Streifen. Ansonsten dominierte beim FC Bayern München die Farbe blau. Der FC Barcelona lässt grüßen.

Streifenlook setzt sich durch

Der FC Bayern feiert 1969 die Meisterschaft in rot-weiß gestreiften Trikots.
Der FC Bayern feiert 1969 die Meisterschaft in rot-weiß gestreiften Trikots. © imago images

Die Münchner hatten sogar noch einen weiteren Satz in der Kleiderkammer. Die ungefährdete Meisterschaft feierte das Team von Trainer Branko Zebec in rot-weiß gestreiften Trikots.

Saison 1969/70

In der Saison 1969/70 läuft der FC Bayern in weißen Trikots auf.
In der Saison 1969/70 läuft der FC Bayern in weißen Trikots auf. © imago images

In der darauffolgenden Spielzeit blieb weiß die vorherrschende Trikotfarbe. Mit der Titelverteidigung wurde es nichts. Nachdem Udo Lattek Branko Zebec (unten rechts) als Trainer beerbt hatte, beendete der FC Bayern die Saison auf Platz zwei.

Saison 1970/71

Udo Lattek (r.) war in der Saison 1970/71 Trainer des FC Bayern München.
Udo Lattek (r.) war in der Saison 1970/71 Trainer des FC Bayern München. © imago images

Auch 1971 verfehlten die Bayern den Titel knapp. Die Trikots ähnelten denen aus der Saison 1968/69. Einziger Unterschied: Statt roter trugen die Spieler des FC Bayern weiße Hosen.

Saison 1971/72

Franz Beckenbauer führt den FC Bayern als Kapitän aufs Feld.
Franz Beckenbauer führt den FC Bayern als Kapitän aufs Feld. © imago images

Hier führt Franz Beckenbauer den FC Bayern München gegen Arminia Bielefeld als Kapitän aufs Feld. Auch die Variante mit roten Hosen zu den gestreiften Hemden steht den Spielern gut.

Saison 1972/73

1971/72 spielte der FC Bayern erstmals im neuen Olympiastadion.
1971/72 spielte der FC Bayern erstmals im neuen Olympiastadion. © imago images

Die Saison 1971/72 wurde für die Bayern zum Rekordjahr. In den weiterhin rot-weiß gestreiften Trikots schossen die Münchner 101 Tore, 40 davon machte Gerd Müller. Beides sind bis heute gültige Bestmarken. Obendrein gab es die ersehnte Meisterschaft für Lattek.

Saison 1973/74

Franz Beckenbauer war auch in der Saison 1973/74 Kapitän des FC Bayern.
Franz Beckenbauer war auch in der Saison 1973/74 Kapitän des FC Bayern. © imago images

Jetzt lief es für die Münchner: Auch 1974 ging der Titel an den FC Bayern. Bei den Trikots lautete das Motto „Never change a winning team“. Der Klub setzte weiter auf rot-weiß gestreifte Hemden.

FC Bayern München: Trikots der Meisterelf in völlig neuem Design

Der FC Bayern bejubelt die Meisterschaft fast komplett in weiß.
Der FC Bayern bejubelt die Meisterschaft fast komplett in weiß. © imago images

Es gab dennoch Abwechslung beim FC Bayern. Die erneute Meisterschaft feierte das Team in überwiegend weißen Trikots. Doch das Muster des Ausweichtrikots war völlig neu: Einseitig fanden sich senkrechte Balken, einer dunkelblau, einer rot.

Saison 1974/75

1974/75 lief der FC Bayern erstmals mit einem Trikot-Sponsor auf.
1974/75 lief der FC Bayern erstmals mit einem Trikot-Sponsor auf. © imago images

In der Saison 1974/75 brach beim FC Bayern München eine neue Zeitrechnung an. Im April 1974 prangte erstmals in der Klubgeschichte ein Sponsor auf der Brust der Spieler.

Saison 1975/76

Bernd Dürnberger spricht mit Gerd Müller
Bernd Dürnberger spricht mit Gerd Müller (r.). © imago images

Das Trikot der Saison 1975/76 blieb wie im Vorjahr gleich - es dürfte Nostalgikern wahre Freude bereiten. Minimalistisches Design, die rote Bayern-Farbe, dazu Dauerausrüster Adidas als Sponsor auf der Brust. Retro-Herz, was willst du mehr?

Saison 1976/77

Gerd Müller führt den FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt aufs Feld.
Gerd Müller führt den FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt aufs Feld. © imago images

Mit diesem Trikot bestritt der FC Bayern auch die darauffolgende Spielzeit. Gegen Eintracht Frankfurt führte mal nicht Beckenbauer die Mannschaft aufs Spielfeld, sondern Gerd Müller.

Saison 1977/78

Das Trikot der Saison 1977/78 fällt durch den weißen Kragen auf.
Das Trikot der Saison 1977/78 fällt durch den weißen Kragen auf. © imago images

Diese Variante könnte auch als Schlafanzug durchgehen. Zu den Trikots der vergangenen Jahre gibt es farblich keinen Unterschied. Doch unübersehbar ist der üppige Kragen mit angedeutetem V-Ausschnitt.

Saison 1978/79

Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern 1978.
Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern 1978. © imago images / Kicker/Eissner

Das Heimtrikot gab es in zwei Varianten. Einmal wie im Vorjahr mit Kragen, nur der neue Sponsor machte einen Unterschied. Zudem in einer kragenlosen Rundhalsversion. Neu war in gleichem Stil ein weißes Auswärtstrikot mit roter Beflockung.

Saison 1979/80

Die Saison 1978/79 war die letzte von Gerd Müller beim FC Bayern.
Die Saison 1978/79 war die letzte von Gerd Müller beim FC Bayern. © imago images

Kontinuität bei den Trikots hieß es auch in der Meister-Saison 1979/80. Einzige Neuerung zur Vorsaison: Die Spielkleidung des FC Bayern hatte am Kragen mehr Rot statt Weiß.

Saison 1980/81

Paul Breitner wird als Fußballer des Jahres der Saison 1980/81 ausgezeichnet.
Paul Breitner wird als Fußballer des Jahres der Saison 1980/81 ausgezeichnet. © imago images / Sven Simon

1980/81 war nicht wegen der Trikots spektakulär. Der FC Bayern wurde nicht nur Meister, Paul Breitner (hier im Bild) wurde auch noch Fußballer des Jahres und Karl-Heinz Rummenigge Torschützenkönig.

Saison 1981/82

Die Mannschaft des FC Bayern München in der Saison 1981/82.
Die Mannschaft des FC Bayern München in der Saison 1981/82. © imago images / WEREK

In der darauffolgenden Saison erhielten die Bayern-Trikots lediglich einen neuen Sponsor-Namen auf der Brust. Außerdem kehrte der Breite Kragen zurück.

Saison 1982/83

Karl-Heinz Rummenigge spielt (r.) mit seinem Bruder Michael.
Karl-Heinz Rummenigge spielt (r.) mit seinem Bruder Michael. © imago images

Im Sommer 1982 besann man sich beim Trikot des FC Bayern München auf altbewährte Dinge - allerdings aus der vorletzten Spielzeit. Das Trikot gleicht dem der Saison 1980/81: rot und minimalistisch. Sportlich dagegen lief es enttäuschend.

Saison 1983/84

Das gelb-blaue Auswärtstrikot des FC Bayern 1983/84.
Das gelb-blaue Auswärtstrikot des FC Bayern 1983/84. © imago images / Kicker/Liedel

Auch die Spielzeit 1983/84 verlief mit Platz vier nicht nach dem Geschmack der erfolgsverwöhnten Bayern. Wenigstens konnten die Spieler, die meist mit am Kragen und an den Ärmeln leicht veränderten Trikots in Rot oder Weiß aufliefen, am Saisonende den DFB-Pokal holen. Neue Farbakzente setzte das hellblau-gelbe dritte Bayern-Trikot.

Saison 1984/85

Trikot des FC Bayern Mitte der Achtziger Jahre
Trikot des FC Bayern 1984/85. © imago images / Kicker/Liedel

In der Saison 1984/85 gab es beim FC Bayern mal wieder neue Trikots. Das Rot wurde etwas heller, Commodore der neue Sponsor. Auch der sportliche Erfolg stellte sich wieder ein.

Saison 1985/86

Lothar Matthäus 1985 im Trikot des FC Bayern.
Lothar Matthäus 1985 im Trikot des FC Bayern. © imago images / Kicker/Liedel

1986 gab es noch nicht zu jeder Saison ein neues Trikot. Lothar Matthäus feierte seine zweite Meisterschaft mit dem FC Bayern im gleichen Dress wie im Jahr zuvor.

Saison 1986/87

Lothar Matthäus jubelt in einem klassisch roten Trikot.
Lothar Matthäus jubelt in einem klassisch roten Trikot. © imago images

Ab Sommer 1986 wurde das rote von Commodore gesponserte Bayern-Trikot ein wenig aufgepeppt. Die Ärmel von Lothar Matthäus und Co. zierten kleine weiße Streifen, ebenso den V-Ausschnitt am Kragen.

Saison 1987/88

Hansi Flick in Aktion gegen den VfL Bochum.
Hansi Flick in Aktion gegen den VfL Bochum. © imago images

Ende der 1980er Jahre heiß es einmal mehr: Rot ist Trumpf. Hier umkurvt Hansi Flick seinen Bochumer Gegner. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte der Kragen des Bayern-Trikots einen weißen Rundhalsausschnitt.

Saison 1988/89

Dieter Hoeneß (l.) feiert mit Helmut Winklhofer (2. v. l.) die Meisterschaft.
Dieter Hoeneß (l.) feiert mit Helmut Winklhofer (2. v. l.) die Meisterschaft. © imago images

Zur Saison 1988/89 wurde das rote von Commodore gesponserte Bayern-Trikot ein wenig aufgepeppt. Die Ärmel von Dieter Hoeneß (l.) und Co. zierten auffällige weiße Streifen. Es war die letzte Saison mit dem Computerhersteller auf der Brust.

Saison 1989/90

Bayerns Ludwig Kögl (r.) im Duell mit Leverkusens Marek Lesniak.
Bayerns Ludwig Kögl (r.) im Duell mit Leverkusens Marek Lesniak. © imago images

In der Saison 1989/90 gab es einen Rückschritt und gleichzeitig den Beginn einer neuen Ära. Das Trikot des FC Bayern München ähnelte wieder den Jerseys der frühen 1980er Jahre. Dafür gab es mit Opel einen neuen Hauptsponsor.

Saison 1990/91

Jürgen Kohler (l.), Brian Laudrup (M.) und Stefan Reuter (alle FC Bayern) vor Spielbeginn
Jürgen Kohler (l.), Brian Laudrup (M.) und Stefan Reuter (alle FC Bayern) vor Spielbeginn © imago images / Kicker/Liedel

Auch in der nächsten Spielzeit zeigte sich das Bayern-Trikot unverändert ganz in Rot. Dafür tat sich in Sachen FCB-Dress in der darauffolgenden Saison so einiges...

Saison 1991/92

Stefan Effenberg jubelt über ein Tor.
Stefan Effenberg jubelt über ein Tor. © imago images

Eine neue Design-Ära beim FC Bayern. Auf das Trikot kamen einseitig drei blaue Balken, ebenso gegenüberliegend auf die Hose. Dominierende Farbe blieb allerdings das gewohnte Rot.

Saison 1992/93

Bruno Labbadia (M.) behauptet sich im Spiel gegen Nürnberg.
Bruno Labbadia (M.) behauptet sich im Spiel gegen Nürnberg. © imago images

Keine Veränderung zur Vorsaison in Sachen Trikot. Vom Muster her analog zum Heimdress war wie im Vorjahr das Auswärtstrikot des FC Bayern. Statt rot war es weiß und die Balken statt blau rot.

Saison 1993/94

Bruno Labbadia (l.) und Christian Nerlinger feiern die Meisterschaft.
Bruno Labbadia (l.) und Christian Nerlinger feiern die Meisterschaft. © imago images

Zur Saison 1993/94 kam noch ein bisschen mehr Farbe in das Heimtrikot des FC Bayern München. Auch die Ärmel wurden blau, dazu kamen weitere blaue Balken im unteren Bereich des Hemds.

Saison 1994/95

Thomas Helmer im bislang exotischsten Trikot des FC Bayern.
Thomas Helmer im bislang exotischsten Trikot des FC Bayern. © imago images

Das gold-grüne Auswärtstrikot sorgte damals für einen Aufschrei in der Fanszene. Heute ist es nicht nur das bislang exotischste, sondern auch das kultigste Trikot des FC Bayern München.

Saison 1995/96

Jürgen Klinsmann (FC Bayern) 1996 im Duell mit Slobodan Komljenovic (Eintracht Frankfurt)
Jürgen Klinsmann spielte 1996 für den FC Bayern. © imago images / Kicker/Liedel

Die Empörung war noch nicht verhallt, da folgte schon der nächste Knaller: In der Saison 1995/96 liefen die Bayern-Spieler in komplett gestreiften Trikots auf. Die Vereinsfarbe rot wurde vom Blau in den Hintergrund gerückt.

Saison 1996/97

Markus Babbel vom FC Bayern im Jahr 1997
Markus Babbel vom FC Bayern im Jahr 1997. © imago images / Alfred Harder

Das Auswärtstrikot der Saison 1996/97 ähnelte in Design und Muster sehr dem Ausweichtrikot der Saison 1972/73. Hier trägt es Münchens Verteidiger Markus Babbel.

Saison 1997/98

Lothar Matthäus im Trikot des FC Bayern der Saison 1997/98.
Lothar Matthäus im Trikot des FC Bayern der Saison 1997/98. © Wolfgang Kumm /dpa/picture-alliance

Ganz neue Wege ging der FC Bayern München Ende der 90er Jahre. In dunkelblauem Trikot mit rotem Brustring sowie roten Streifen an den Armen und der Hose liefen Lothar Matthäus und seine Teamkollegen auf. In dem Dress spielten die Münchner auch in der Folgesaison.

Saison 1998/99

Mario Basler im Trikot des FC Bayern beim DFB-Pokalfinale 1999
Mario Basler im Trikot des FC Bayern beim DFB-Pokalfinale 1999. © imago images / Ulmer

Neben dem dunkelblau-roten Trikot konnten die Spieler des FC Bayern München auf ihre weißen Auswärtstrikots zurückgreifen. Diese hatten einen breiten roten sowie schmale dunkelblaue Streifen zu bieten.

Saison 1999/2000

Das Heimtrikot des FC Bayern in der Saison 1999/2000.
Das Heimtrikot des FC Bayern in der Saison 1999/2000. © imago images

In diesem Design sah man das Trikot nie zuvor. Zwar überwog einmal mehr die Farbe Rot, doch sie wurde durch dunkelblaue Ärmel mit weißen Streifen ergänzt. Das identische Muster fand sich auch seitlich an der roten Hose.

Saison 2000/01

Das Auswärtstrikot des FC Bayern in der Saison 2000/01.
Das Auswärtstrikot des FC Bayern in der Saison 2000/01. © imago images

Weiß ist beim FC Bayern seit jeher eine beliebte Farbe für das Auswärtstrikot. Das Trikot der Saison 2000/2001 bekam rote senkrechte Streifen verpasst - unterbrochen von einem schmalen dunkelblauen Streifen auf Brusthöhe.

Glückstrikot bei Champions-League-Triumph

Die Bayern-Spieler Lizarazu und Sergio 2001 mit der Champions-League-Trophäe.
Die Bayern-Spieler Lizarazu und Sergio 2001 mit der Champions-League-Trophäe. © imago images / Ulmer

Ein eigenes Trikot hatten die Münchner für die Spiele im Europapokal. Dabei orientierte sich der FC Bayern an den glorreichen 70er Jahren. Auch damals trug der FCB Rot mit einem weißen Streifen am Kragen und gewann drei Mal den Europapokal der Landesmeister. Ein gutes Omen - 2001 gelang der ersehnte Sieg in der Champions League.

Saison 2001/02

Hasan Salihamidzic (FC Bayern) bejubelt ein Tor.
Hasan Salihamidzic (FC Bayern) bejubelt ein Tor. © Edgar Schöpal/dpa/dpaweb/picture-alliance

Anfang der 2000er Jahre dominierte die Farbe dunkelblau, gepaart mit weinrot. Diese Kombination behielt der FC Bayern München auch eine Saison später noch bei - allerdings mit neuem Trikotsponsor.

Saison 2002/03

Michael Ballack jubelt mit Teamkollegen vom FC Bayern.
Der FC Bayern um Michael Ballack spielte 2002/03 in weiß. © imago images / Sven Simon

Das Auswärtstrikot der Bayern-Stars war ab 2002 ganz in Weiß gehalten. Hier jubelt Michael Ballack mit seinen Teamkollegen Ze Roberto und Sami Kuffour im weißen Dress mit grauen Akzenten.

Neues Europapokal-Trikot

Owen Hargreaves (FC Bayern) im Duell mit Clarence Seedorf (AC Mailand).
Owen Hargreaves (FC Bayern) im Duell mit Clarence Seedorf (AC Mailand). © imago images / Sven Simon

In der Champions League trat der FC Bayern 2002/03 mit einem eigenen Trikot auf. Das war rot mit dunkelblauem V-Ausschnitt und hatte eine dunkelblaue Hose sowie Ringelsocken. Es blieb eine weitere Saison das Europapokaltrikot der Münchner, teilweise trugen es die Spieler auch mit roten Hosen und Stutzen.

Saison 2003/04

Das Team des FC Bayern jubelt 2003 im Derby gegen 1860.
Das Team des FC Bayern jubelt 2003 im Derby gegen 1860. © Peter Kneffel/dpa/dpaweb /picture alliance

Neue Saison, neues Design: Das Heimtrikot der Spielzeit 2003/04 war deutlich von der Farbe Rot geprägt. Gänzlich weiß waren lediglich die Ärmel und der Kragen.

Saison 2004/05

Lucio (l.) und Willy Sagnol (beide FC Bayern) nehmen Michael Thurk (Mainz) in die Zange.
Lucio (l.) und Willy Sagnol (beide FC Bayern) nehmen Michael Thurk (Mainz) in die Zange. © imago images / Sämmer

Während sich am Heimtrikot des FC Bayern nichts veränderte, traten die Münchner bei ihren Auswärtsspielen in einer ganz neuen Farbvariante auf. Goldene Trikots sollten die Gegner das Fürchten lehren, dazu trugen die Stars um Abwehrchef Lucio (auf dem Bild links) schwarze Hosen.

Saison 2005/06

Spieler des FC Bayern 2005 beim Torjubel.
Spieler des FC Bayern 2005 beim Torjubel. © Andy Rain /dpa/dpaweb/picture-alliance/epa

Bei seinen Heimtrikots blieb der deutsche Rekordmeister der Farbkombination Rot-Weiß weiterhin treu. Allerdings in einer anderen Zusammensetzung als zuvor. Während das rote Trikot lediglich einen weißen Kragen aufwies, waren Hose wie auch Stutzen weiß.

Saison 2006/07

Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern 2006.
Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern 2006. © Andy Rain/dpa/picture-alliance/epa

Beim Heimtrikot tauschte der FC Bayern lediglich die Farbe der Hose, aus weiß wurde rot. Dafür warteten die Münchner nach zwei goldenen Jahren mit einem neuen weißen Auswärtstrikot auf.

Saison 2007/08

FC Bayern: Franck Ribery und Lukas Podolski laufen lachend über den Rasen.
FC Bayern: Franck Ribery und Lukas Podolski laufen lachend über den Rasen. © imago images / HJS

Nach längerer Pause kamen in München wieder die Querstreifen zum Einsatz. Das rot-weiße Trikot brachte dem FC Bayern Glück. Am Saisonende feierte das Team um Franck Ribery und Lukas Podolski die Meisterschaft.

Saison 2008/09

Spieler des FC Bayern in dunkelblauen Trikots
FC Bayern mal in dunkelblau. © Christophe Karaba/dpa/picture alliance/epa

Daheim setzte der FC Bayern nach wie vor auf Rot und Weiß. Ihre Auswärtsspiele betraten die Münchner unterdessen ganz in Dunkelblau.

Saison 2009/10

Ivica Olic vom FC Bayern jubelt.
Ivica Olic vom FC Bayern jubelt. © Hannibal Hanschke/dpa/picture alliance

Farbe Rot blieb der Dauerbrenner beim FC Bayern. Neu war die Platzierung des weißen Farbakzents vom Kragen runter. Ivica Olic scheint das Outfit zu gefallen.

Saison 2010/11

Arjen Robben vom FC Bayern.
Arjen Robben vom FC Bayern 2010. © imago images / Ulmer

Nach rot-weißen Trikots mit waagerechten Streifen von 2007 bis 2009 wurden die Linien zur Saison 2010/11 um 90 Grad gedreht. Das Ergebnis war ein Shirt, in dem Spieler des FC Bayern nie zuvor aufliefen.

Saison 2011/12

Der Stuttgarter Spieler Martin Harnik (l.) im Zweikampf mit Philipp Lahm (r.) aus München.
Der Stuttgarter Spieler Martin Harnik (l.) im Zweikampf mit Philipp Lahm (r.) aus München. © Bernd Weissbrod/dpa/picture alliance

Ein Hauch von Gold bot das Heimtrikot des FC Bayern in der Saison 2011/12. Grundfarbe war allerdings wie zu erwarten das klubtypische Rot. Glück brachte es den Münchnern nicht. Das „Finale dahoam“ in der Champions League ging gegen den FC Chelsea dramatisch verloren.

Saison 2012/13

Spieler des FC Bayern
FC Bayern 2012. © Peter Kneffel/dpa/picture alliance

Ein Jahr später dann das Happy End. Im rein deutschen Endspiel gegen den BVB schnappten sich die Bayern den Titel in der europäischen Königsklasse. Vielleicht auch deshalb, weil die „Men in Black“ des FCB mit ihren Trikots Eindruck machten.

Saison 2013/14

Toni Kroos vom FC Bayern im Zweikampf.
Toni Kroos vom FC Bayern 2013 im Zweikampf. © Peter Kneffel/dpa/picture alliance

Erneut bestritt der FC Bayern München seine Heimspiele ganz in Rot. Dabei zierten schmale weiße Streifen den Kragen, die Ärmel und die Hose, wie hier bei Toni Kroos zu sehen ist.

Saison 2014/15

Thomas Müller vom FC Bayern
Thomas Müller vom FC Bayern 2014. © imago images / Contrast

Ab Sommer 2014 waren mal wieder Längsstreifen angesagt. Der FC Bayern um Thomas Müller zeigte sich in neuem Gewand. Sportlich holte die Truppe von Coach Pepe Guardiola das Double aus DFB-Pokal und Meisterschaft.

Saison 2015/16

Jerome Boateng und Douglas Costa vom FC Bayern klatschen ab
Jerome Boateng und Douglas Costa vom FC Bayern 2015. © Sven Hoppe /dpa/picture alliance

Nur eine Saison darauf verschwand das Weiß fast gänzlich vom Bayern-Trikot. Abgesehen vom Sponsorenlogo präsentierten sich die Münchner Rot in Rot.

Saison 2016/17

FC Bayern 2016
FC Bayern 2016. © imago images / Sven Simon

Dafür gab es 2016/17 eine weiße Hose zum roten Trikot des FC Bayern.

Saison 2017/18

FC Bayern 2017 mit Lewandowski.
FC Bayern 2017 mit Lewandowski. © Rodrigo Machado/Power Sport Images/dpa/picture alliance

Die Streifen sind zurück beim FC Bayern München. Allerdings nur schmal in Weiß, die Hauptfarbe Rot darf nicht fehlen.

Saison 2018/19

FC Bayern 2018/19
FC Bayern 2018/19 © imago images / Ulmer/PT

Rot und dunkelblau prägten das Trikot des FC Bayern ab 2018. Dabei ist das Trikot in sich gemustert und enthält die Raute als bayerisches Symbol.

Saison 2019/20

Coutinho vom FC Bayern 2019
FC Bayern 2019 Coutinho. © imago images / Sven Simon

In klassischem Rot spielten die Münchner um den brasilianischen Mittelfeldspieler Coutinho ab Sommer 2019 auf. Dabei orientierte sich der FC Bayern wie schon so oft an klassischem Design.

Saison 2020/21

Leroy Sane vom FC Bayern am Ball.
Leroy Sane vom FC Bayern. © imago images / Poolfoto

In der aktuellen Saison 2020/21 ist das Heimtrikot in gewohnten Rot gehalten. Auswärts zeigt sich der FC Bayern um Leroy Sane aber auch schon einmal in dunkleren Farben.

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