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Nach schwerem Vorwurf gegen Bayern-Bosse: Kahn nimmt Stellung - „Liegt in unserem Interesse“

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Von: Patrick Mayer

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Im Fokus: die Bosse des FC Bayern München, hier Vorstandschef Oliver Kahn (li.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Im Fokus: die Bosse des FC Bayern München, hier Vorstandschef Oliver Kahn (li.) und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. © IMAGO / Sven Simon

Die Bosse des FC Bayern München werden mit einem schweren Vorwurf konfrontiert. Jetzt reagiert Vorstandschef Oliver Kahn - und bestätigt Ermittlungen.

München - Es ist eine unangenehme Angelegenheit für den deutschen Bundesliga-Rekordmeister*: Wie der WDR berichtet, wird angeblich gegen die Bosse des FC Bayern München wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz bei der Bezahlung von Jugendtrainern* ermittelt. Der Verdacht lautet, dass Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut wurde, schreibt „Sport inside“.

FC Bayern: Schwere Vorwürfe gegen die Münchner Bosse

So soll dem WDR-Hintergrundmagazin ein Schreiben des Hauptzollamtes München vorliegen, aus dem die Vorwürfe hervorgehen. Die Vorstände um Chef Oliver Kahn werden laut dem Bericht beschuldigt, von angeblichen und unerlaubten Dumpinglöhnen am Nachwuchsleistungszentrum im Münchner Norden gewusst zu haben.

Laut „Sport Inside“ berichteten frühere Jugendtrainer des Bundesliga-Giganten*, dass sie im Rahmen von 450-Euro-Jobs (Minijobs) deutlich mehr als die erlaubten zehn Stunden gearbeitet hätten. Ein Sprecher des Hauptzollamtes München habe inzwischen mitgeteilt, dass es bei Aktiengesellschaften üblich sei, dass sich Ermittlungen zunächst gegen den Vorstand richten. Wie es heißt, ermittle das Hauptzollamt der bayerischen Landeshauptstadt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I. Die Staatsanwaltschaft wollte sich zuletzt laut WDR „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht dazu äußern.

Im Video: Bayern-Boss Kahn bezieht Stellung zu Katar-Sponsoring und Haaland

Vorstandsboss Kahn äußerte sich nun erstmals öffentlich zu den Vorwürfen. Der einstige Torhüter bestätigte Ermittlungen. „Selbstverständlich kooperieren wir in dieser Angelegenheit vollumfänglich mit den Behörden. Es liegt in unserem Interesse, dass diese Vorgänge restlos aufgeklärt werden“, erklärte der 52 Jahre alte Badener. Neben dem FC Bayern* soll auch der FC Augsburg ins Visier der Ermittler geraten sein. Ende Januar sollen wohl zahlreiche Zeugen zu dem Fall befragt werden, heißt es weiter.

Dann soll geklärt werden, was die Bosse von der Säbener Straße in München* wussten. Und, ob sich die Vorwürfe gegen den Bundesliga-Tabellenführer* erhärten. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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