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Bankdrücker Ronaldo darf Manchester United wohl doch schon im Winter verlassen

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Von: Marius Epp

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Cristiano Ronaldo hat sich seine Rückkehr zu Manchester United ganz anders vorgestellt. Der Superstar versauert auf der Bank - und darf nun wohl doch gehen.

Manchester - Mit Manchester United verbindet Cristiano Ronaldo viele schöne Erinnerungen. Die aktuelle Situation nach seiner Rückkehr zu den Red Devils ist für ihn aber völliges Neuland. Unter Trainer Erik ten Hag ist der Portugiese dauerhaft Ersatz - zum ersten Mal überhaupt in seiner Profikarriere.

Eine mutige Entscheidung des Niederländers, die naturgemäß einiges an Kritik mit sich bringt, wenn die Resultate nicht stimmen. Im Derby gegen Manchester City wurde die ten-Hag-Elf den beiden Hattrick-Schützen Erling Haaland und Phil Foden zum Fraß vorgeworfen. Bei der 3:6-Pleite schmorte Ronaldo 90 Minuten auf der Bank. Ten Hag wollte ihn „aus Respekt vor seiner großen Karriere“ nicht einwechseln, so seine kurios anmutende Begründung.

Ronaldo darf Manchester United nun wohl verlassen - anders als im Sommer

Nun darf Ronaldo offenbar schon im Winter gehen. Das berichten englische Medien, allen voran der Telegraph. Ten Hag soll anders als im Sommer nun doch mit einem Wechsel einverstanden sein, falls im Wintertransferfenster ein passendes Angebot für den 37 Jahre alte Stürmer vorliegen sollte. Ronaldos Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2023. 

Cristiano Ronaldo kennt die Ersatzbank normalerweise nicht.
Cristiano Ronaldo kennt die Ersatzbank normalerweise nicht. © IMAGO/David Blunsden

Ronaldo wollte den englischen Rekordmeister im Sommer Berichten zufolge unbedingt verlassen, weil der fünfmalige Champions-League-Sieger wieder in der Königsklasse spielen wollte. Der niederländische Coach und die Führung des Premier-League-Clubs bestanden aber darauf, dass er bleibt. 

Cristiano Ronaldo bei Manchester United nur Ersatz - kein Ligator

Seinen einzigen Startelf-Einsatz hatte der portugiesische Nationalspieler bei der 0:4-Pleite gegen Brentford am 13. August, seitdem kam er als Einwechselspieler gerade mal auf 80 Spielminuten in der Liga, er ist noch ohne Tor. Ohne ihn läuft es auch bei den Red Devils nicht, der Rückstand auf Tabellenführer Arsenal beträgt bei einem Spiel weniger neun Punkte.

Fakt ist: Ronaldos Gehalt können sich nicht viele Vereine leisten, weswegen in Europa wohl nicht viele Türen für den 37-Jährigen aufgehen dürften. Er wird die WM brauchen, um sich wieder ins Schaufenster zu spielen. Ohne Spielpraxis zuvor keine leichte Aufgabe. (epp/dpa)

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