„Im Herbst könnte...“

Bundesliga mit Zuschauern: CSU-Politiker macht Fans Mut - „Ich bin schon länger der Meinung, dass...“

Bundesliga: Die Rückkehr der Fans in die Stadien ist ein viel diskutiertes Thema im Fußball. Nun äußerte sich ein weiterer ranghoher Politiker zu den Plänen.

  • Die Bundesliga-Vereine* wollen in der kommenden Saison Fans in den Stadien empfangen.
  • Für die Rückkehr der Fans muss jedoch auch die Bundesregierung mitspielen. 
  • Nach Helge Braun meldet sich nun ein weiterer Regierungs-Politiker zu Wort.

München - Seit Anfang März fehlt im deutschen Profifußball die Kulisse, seitdem konnten die Bundesliga*-Fans ihre Teams zwar noch vor den Fernseher verfolgen, doch Geisterspiele* machen Spielern und TV-Zuschauern weit weniger Spaß als das Stadionerlebnis. Für viele Fans ist es höchste Zeit für eine Rückkehr in die Arenen, nun macht ihnen sogar ein ranghoher Politiker Mut.

Bundesliga: Seehofer sieht Zuschauer-Rückkehr positiv entgegen - „Bin schon länger der Meinung, dass...“

Der in der Regierung auch für den Sport zuständige Bundesinnenminister Horst Seehofer schürte nach seinen Aussagen gegenüber dem Münchner Merkur Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr der Fans in die Stadien* zur kommenden Saison.

 „Ich bin schon länger der Meinung, dass man in die Stadien wieder Zuschauer lassen kann - wenn es ein starkes Hygienekonzept gibt“, so der CSU-Politiker. Auch Kanzleramtschef Helge Braun hält eine zeitnahe Rückkehr der Fans für möglich

Zuschauer in den Bundesliga-Stadien: Kanzleramtschef machte bereits Hoffnung 

Dabei müsse vor allem zu großes Gedränge unterbunden werden. Ausverkaufte Stadien wären laut Braun nicht mit der Organisation und Kontrolle vereinbar, doch müssten sie „aber nicht mehr leer sein“. Im Falle des FC Bayern* wäre die Allianz Arena, die normalerweise 75.000 Zuschauer fasst, wohl auch ein Stadion, in dem viele Fans mit Abstand einem Spiel beiwohnen könnten. 

Auch die Klubs, die unter den Geisterspielen zu leiden hatten, arbeiten bereits selbst an Plänen, um zur folgenden Spielzeit Zuschauer auf den Tribünen zu empfangen. Ab dem 18. September startet die Saison in der 1. sowie in der 2. Bundesliga* und der 3. Liga, bis dahin müsste ein Konzept erarbeitet werden. Zumindest einen Teil ihrer Arenen könnten die Profiklubs somit füllen, was zumindest Ticket-Einnahmen generieren würde.

Zuschauer in den Stadien: Horst Seehofer macht Mut - „Im Herbst könnte das wieder anlaufen“

Seehofer setzt sein Vertrauen in die Liga sowie den Verband. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf die DFL und den DFB Verlass ist“, so der 71-Jährige. „Im Herbst könnte das wieder anlaufen“, so der Innenminister. „Natürlich nicht mit einer ausverkauften Arena, aber man kann sich Schritt für Schritt steigern. Das Virus schlägt dort zu, wo die Regeln nicht eingehalten werden“, weiß er. (ajr) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk

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