1. Mannheim24
  2. Sport
  3. Fußball

Nach peinlichem CL-Aus: Deutet Cristiano Ronaldo mit rätselhafter Botschaft seinen Abschied an?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Antonio José Riether

Cristiano Ronaldo gewann bereits fünfmal die Champions League, doch dieses Jahr schied er mit Juventus Turin früh aus. Das bewegte ihn zu einem seltsamen Statement.

Turin - Dass der italienische Serienmeister Juventus Turin am Freitag im Achtelfinale der Champions League* ausscheidet, hätten wohl trotz des 1:0-Siegs für Gegner Lyon im Hinspiel die wenigsten erwartet. Damit ist auch Superstar Cristiano Ronaldo, der am Freitag doppelt für sein Team traf, nicht mehr in der Königsklasse dabei, was ihn zum Verfassen einer Botschaft bewegte. Nun wird über den Inhalt seines Beitrags diskutiert.

Cristiano Ronaldo: Nach zehn Jahren kein Viertelfinale - „Zeit zum Nachdenken, ...“

Auf Instagram schrieb Ronaldo nach dem bitteren Aus trotz des 2:1-Heimsiegs, nun sei für ihn die „Zeit zum Nachdenken, Zeit um die Höhen und Tiefen zu analysieren, weil man sich nur durch kritisches Nachdenken verbessern kann“. Der ernüchterte Ronaldo schrieb - fast schon poetisch - die Saison sei „sehr viel später als gewöhnlich aber auch viel früher als erwartet“ zu Ende gegangen. Seit zehn Jahren muss Ronaldo erstmals wieder bei einem Champions-League-Viertelfinale* zusehen, dieses Jahr findet das Finalturnier zu allem Überfluss in seinem Heimatland statt.

„Die Fans erwarten mehr von uns“, so der fünfmalige Champions-League-Sieger*. „Und wir müssen abliefern, wir müssen unseren höchsten Erwartungen entsprechen“, meinte der Top-Scorer seines Teams. Trotzdem sei er stolz auf die Meisterschaft in der Serie A sowie seine 37 Tore, die er für seinen Arbeitgeber sowie seine Nationalelf erzielen konnte.

Ronaldo kündigt nach frühem Juve-Aus an, er wolle „die besten Entscheidungen für die Zukunft“ treffen

„Möge uns die kurze Urlaubspause allen erlauben, die besten Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und stärker und noch engagierter als je zuvor zurückzukommen“, schrieb der 35-Jährige. Doch was meint Ronaldo, dessen Vertrag in Norditalien bis zum Juni 2022 läuft, genau mit diesem Satz? Oftmals ist die beste Entscheidung aus Sicht eines Spielers ein Vereinswechsel. Doch bei Juventus wird sich zünftig wohl vieles zu ändern, weshalb ein verfrühter Wechsel wohl überlegt sein sollte.

Trainer Maurizio Sarri musste nach dem Aus in der Königsklasse* seinen Hut nehmen, für ihn übernimmt künftig der langjährige Juventus-Profi und Weltmeister Andrea Pirlo. Ronaldo äußerte sich bislang nicht zum Trainerwechsel, auch zu einem möglichen Abschied aus Turin gab es keinen Kommentar.

Die Champions League steht vor ihrer heißen Phase. Kurz vor dem Turnier in Portugal gibt es jetzt jedoch schlechte Nachrichten. Atletico Madrid meldet zwei positive Corona-Fälle.

(ajr) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Kommentare