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Verband erklärt Safety-Car-Phase beim Italien-Finale

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Großer Preis von Italien
Der niederländische Red-Bull-Pilot Max Verstappen überquert die Ziellinie als Sieger. © Ciro De Luca/Reuters POOL/AP/dpa

Nach Kritik an dem unspektakulären Rennende hinter dem Safety Car beim Großen Preis von Italien hat der Automobil-Weltverband das Vorgehen erklärt und begründet.

Monza - Der McLaren von Daniel Ricciardo war wenige Runden vor dem Ende mit einem Defekt am Streckenrand stehen geblieben. Die sogenannten Stewards seien aber nicht in der Lage gewesen, den Formel-1-Wagen von dort in eine neutrale Zone zu bringen, hieß es von einem FIA-Sprecher. Und die Sicherheit habe oberste Priorität.

Die Situation sei auch nicht ausreichend für Rote Flaggen gewesen. Dies hätte einen Abbruch und einen Re-Start des Rennens bedeutet. Weil der Wagen nicht rechtzeitig vom Kurs gebracht werden konnte, musste das Rennen hinter dem Safety Car beendet werden. Dadurch kam es zu keinem Zweikampf mehr um den Sieg. Max Verstappen, der im Red Bull in Führung liegend wie auch Verfolger Charles Leclerc im Ferrari zu Beginn der Safety-Car-Phase umgehend die weichste und schnellste Reifenmischung für ein finales Duell hatte aufziehen lassen, steuerte seinen Wagen entspannt zu seinem ersten Sieg auf dem Kurs in Monza.

Im Falle eines Re-Starts hätte er sich „aber auch keine Sorgen gemacht“, betonte der 24 Jahre alte Weltmeister. Er habe ja auch die soften Reifen gehabt. Mit 116 Punkten Vorsprung auf Leclerc kann Verstappen beim nächsten Rennen rechnerisch die Titelverteidigung vorzeitig perfekt machen. dpa

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