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Rekordjahr für Formel 1 beschlossen: Das gab es in der Geschichte des Rennsports noch nie

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Von: Thomas Eldersch

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Motorsport-Freunde dürfen sich schon jetzt auf die Formel-1-Saison 2022 freuen. Der Weltrat hat für das kommende Jahr so viele Rennen wie nie zuvor angesetzt.

München - Während der Kampf um den Weltmeistertitel in der Formel 1* noch in vollem Gange ist, haben sich die Motorsport-Bosse schon jetzt mit der kommenden Saison befasst. Der Weltrat gab am heutigen Freitag, 15. Oktober, bekannt, dass 2022 so viele Rennen gefahren werden, wie nie zuvor. Einen Wermutstropfen für die deutschen Rennsport-Freunde gibt es allerdings. Erneut macht der Rennzirkus einen Bogen um Deutschland.

Formel 1: 23 Rennen werden eine große Herausforderung für die Crews

Ganze 23 Grand Prix wird es in der kommenden Saison in der Formel 1 geben - so viele wie noch nie innerhalb eines Jahres. Geplant sind auch zwei sogenannte Triple Header - also Rennen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Eine große Herausforderung für die Formel-1-Crews. „Alle, die in der Logistik arbeiten, auch alle Mechaniker müssen ja viel früher vor Ort sein als wir“, hatte zuletzt Mercedes*-Sportchef Toto Wolff gesagt: „Und sie reisen auch nicht so komfortabel wie wir, das muss alles bedacht werden.“ Es gelte, die Umsatzziele der Königsklasse und die Belastung abzuwägen.

Deutschland geht 2022 erneut leer aus. Dafür können sich die US-Amerikaner gleich über zwei Rennen im eigenen Land freuen. Neben Grand Prix in Austin (Texas) steht auch ein Rennen in Miami (Florida) auf dem Plan. Los geht es am 20. März in Bahrain*. Das Finale ist auf den 20. November in Abu Dhabi* terminiert. Damit sollen auch mögliche Termin-Kollisionen mit der Fußball-WM, die ab dem 21. November in Katar startet, vermieden werden. Dieses Jahr war Katar erstmals Austräger eines Rennens, da der Grand Prix in Australien ausgefallen war. Ab 2023 soll der Wüstenstaat regelmäßig am Rennzirkus teilnehmen. Nicht dabei neben Deutschland ist 2022 auch China. Dafür geht es zweimal nach Italien, nämlich nach Imola und Monza.

Formel-1-Chef kündigt „brandneue Regeln“ an

„Wir freuen uns, den Kalender für 2022 anzukündigen, während wir uns auf eine neue Ära des Sports mit brandneuen Regeln und Autos für das nächste Jahr vorbereiten, die für engere Rennen sorgen sollen“, sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. „Wir freuen uns darauf, in der nächsten Saison wieder mehr Fans begrüßen zu können, und hoffen, dass sich das Jahr 2022 normaler anfühlt als das Leben, das wir alle in den letzten beiden Jahren erlebt haben.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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