Wenige Tage nach angekündigtem Rücktritt

„Action auf Strecke richtig schwach“: Alonso teilt gegen Formel 1 aus

+
Vermisst die Action in der Formel 1: Fernando Alonso lässt kein gutes Haar an der Königsklasse des Motorsports.

Nach dieser Saison wird Fernando Alonso der Formel 1 den Rücken kehren. Mit deutlichen Worten erklärt der zweimalige Weltmeister die Gründe für seinen Entschluss.

Silverstone - Drei Tage nach seiner Rücktrittsankündigung zum Jahresende hat der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) zum Rundumschlag gegen die Formel 1 ausgeholt. "Ich höre auf, weil die Action auf der Strecke meiner Meinung nach richtig schwach ist", sagte Alonso, der am Wochenende mit Toyota in der Langstrecken-Weltmeisterschaft im englischen Silverstone antritt.

Der 37-Jährige konkretisierte seine Kritik: "Wir reden in der Formel 1 über so viele Dinge, die abseits der Strecke stattfinden. Wir sprechen über Polemik, über Funksprüche. Wenn man das so häufig macht, ist das ein schlechtes Zeichen. Dann war die Action auf der Strecke nicht gut. Genau dieses Gefühl gibt mir die Formel 1 derzeit."

Alonso-Wechsel in die USA möglich

Wie es für ihn persönlich weitergeht, verriet Alonso auch am Freitag nicht. Als wahrscheinlich gilt ein dauerhaftes Engagement in der Indy-Car-Serie in den USA. Auch eine Fortsetzung seines Engagements in der Langstreckenweltmeisterschaft, in der er im Juni mit einem weit überlegenen Toyota die "24 Stunden von Le Mans" gewann, scheint möglich.

Alonso hatte zuletzt immer wieder erklärt, die sogenannte "Triple Crown" gewinnen zu wollen. Triumphe beim Grand Prix von Monaco, in Le Mans und bei den Indy 500 hat bislang nur der Brite Graham Hill geschafft.

Lesen Sie auch: Sainz wird Nachfolger von Alonso beim F1-Team McLaren

sid

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare