1. Mannheim24
  2. Sport
  3. FC Kaiserslautern

Bei Auktion in Mannheim: Erbe von Horst Eckel für 200.000 Euro versteigert

Erstellt:

Von: Marco Büsselmann

Kommentare

Der Nachlass der verstorbenen Fußball-Legende Horst Eckel ist am Samstag in Mannheim Stück für Stück unter den Hammer gekommen.

Update vom 19. November: Das Erbe von Horst Eckel ist am Samstag bei einer Einzelstück-Auktion im Mannheimer Maritim-Hotel für über 200.000 Euro versteigert worden. Das begehrteste Stück, nämlich das von Eckel im WM-Finale 1954 in Bern getragene Trikot, wurde für 78.000 Euro an einen Telefonbieter versteigert. Dies berichtet die Rheinpfalz. Eckels WM-Goldmedaille hat zudem 76.000 Euro eingebracht.

Horst Eckels Tochter Dagmar hat Ende September die Versteigerung aufgrund der Bedürftigkeit ihrer Mutter Hannelore als unausweichlich bezeichnet. Zuvor ist der eigentlich anvisierte Verkauf der Gesamtsammlung des im Dezember 2021 gestorbenen Weltmeisters von 1954 für ein Mindestgebot von 280.000 Euro gescheitert.

Erbe von Horst Eckel kommt heute in Mannheim unter den Hammer

Erstmeldung: Das Erbe von Fußball-Idol Horst Eckel kommt am Samstag (19. November) bei einer Einzelstück-Auktion in Mannheim unter den Hammer. Zuvor war der eigentlich anvisierte Verkauf der Gesamtsammlung des im Dezember 2021 gestorbenen Weltmeisters von 1954 für ein Mindestgebot von 280.000 Euro gescheitert.

Demnach sind zwei Interessenten kurzfristig abgesprungen, sagt der Auktionator der Rheinpfalz. Eckels Tochter Dagmar hat Ende September die Versteigerung aufgrund der Bedürftigkeit ihrer Mutter Hannelore (85) als unausweichlich bezeichnet.

Horst Eckel ist im Dezember 2021 verstorben.
Horst Eckel ist im Dezember 2021 verstorben. © Uwe Anspach/dpa

Horst Eckels Erbe wird in Einzelstücken versteigert

„Papa hat immer für die Familie gesorgt“, sagt Dagmar Eckel Ende September. „Aber sie sind nicht davon ausgegangen, dass sie beide Pflegefälle werden.“

Streit gibt es darum, ob auch das Endspiel-Trikot Eckels versteigert werden darf. Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund erkennt die Kündigung des Leihvertrags durch Dagmar Eckel nicht an. (mab/SID)

Auch interessant

Kommentare