Vor Heimdebüt gegen Bayern II

Nach Derby-Wahnsinn - FCK-Trainer Antwerpen übt deutliche Kritik

FCK-Trainer Marco Antwerpen äußert sich zum Fan-Empfang nach dem Derby.
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FCK-Trainer Marco Antwerpen äußert sich zum Fan-Empfang nach dem Derby.

Marco Antwerpen steht vor seinem Heimdebüt beim 1. FC Kaiserslautern. Vor der Partie hat sich der FCK-Coach zum Corona-Verstoß seiner Mannschaft am vergangenen Spieltag geäußert:

Vor Marco Antwerpens Heimdebüt mit dem 1. FC Kaiserslautern im Drittliga-Spiel gegen Bayern München II (Samstag, 13. Februar/14 Uhr) hat nicht nur das Sportliche im Vordergrund gestanden. Fans und Medien haben sich vorrangig mit den Bildern der Busankunft am Betzenberg am vergangenen Samstag beschäftigt. Rund 300 Anhänger haben den FCK nach dem 2:0-Derbysieg bei Waldhof Mannheim mit Pyrotechnik und Jubelgesängen unter Missachtung der Corona-Abstandsregeln empfangen.

1. FC Kaiserslautern: Trainer Marco Antwerpen äußert sich zu Corona-Verstoß nach Derby-Sieg

Dabei hat Kapitän Jean Zimmer an der geöffneten Tür des Mannschaftsbusses in die Gesänge der Fans eingestimmt, was nicht nur von vielen Seiten Kritik am Klub auslöste. Der Deutsche Fußball-Bund leitet ein Ermittlungsverfahren ein. Neu-Trainer Antwerpen hat klare Worte zu diesem Vorfall gefunden. „Wir sind diesbezüglich sehr, sehr kritisch mit der Mannschaft umgegangen. Wir sind Vorbilder und haben gegen Corona-Bestimmungen verstoßen“, kritisiert er am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

„Deshalb müssen wir uns dem auch stellen und haben in dieser Woche nochmals für die Situation sensibilisiert. Wir gehen davon aus, dass uns sowas nicht mehr passiert.“ Laut FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf hat es am Mittwoch ein Treffen mit den zuständigen Behörden gegeben. Ungeachtet der Unruhe nach diesem Vorfall bereitet Antwerpen die Lautern-Profis auf den Tabellenzwölften aus München vor, die für ihn eine fußballerisch gute Mannschaft ist, „die das Spiel immer bestimmen“ will.

1. FC Kaiserslautern empfängt FC Bayern II: Götze und Hercher fehlen

Für sein Team gelte es den Gegner wie schon in Mannheim durch eine gesunde Zweikampfhärte zu beeindrucken. Der 49-Jährige plant keine großen personellen Veränderungen der Startelf. Felix Götze (Adduktorenprobleme) und Philipp Hercher (Oberschenkelverhärtung) fallen verletzt aus. (mab mit dpa)

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