1. Mannheim24
  2. Sport
  3. Eishockey

DEB-Team desolat: David Wolf sorgt für Wirbel – Mega-Frust nach Olympia-Aus

Erstellt:

Von: Nils Wollenschläger

Kommentare

Olympia 2022 - Deutschland scheidet im Eishockey desolat aus. Nach der Pleite gegen die Slowakei ist der Frust groß. Ein Check von David Wolf sorgt zudem für Wirbel:

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das Olympia-Märchen von 2018 nicht wiederholen können. Nach einer desolaten Leistung scheidet das DEB-Team am Dienstag (15. Februar) bereits in der Viertelfinal-Qualifikation des olympischen Eishockey-Turniers von Peking aus. Bei der 0:4-Schlappe gegen die Slowakei kann die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm die hohen Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. „Wir waren einfach nicht auf dem Level“, sagt Söderholm nach dem Aus. „Natürlich ist das schon eine Enttäuschung.

Olympia 2022Eishockey-Turnier der Männer
RundeViertelfinal-Qualifikation
PartieSlowakei - Deutschland 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Tore1:0 Hudáček (12.), 2:0 Cehlárik (28.), 3:0 Krištof (29.), 4:0 Hrivík (58.)

Olympia-Aus im Eishockey: DEB-Team desolat – Wolf-Check sorgt für Wirbel

Den unschönen Schlusspunkt setzt am Dienstag David Wolf. Der Stürmer von den Adlern Mannheim muss nach einem völlig unnötigen Schlag gegen den Kopf von Libor Hudáček zurecht vom Eis. Eine Szene, die Sekunden vor dem Spielende in das Gesamtbild passt.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft scheidet bei Olympia 2022 aus.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft scheidet bei Olympia 2022 aus. © Peter Kneffel/dpa

Immerhin hat David Wolf den Turnierauftritt noch gedreht: Aus einem peinlichen Auftritt der deutschen Mannschaft wurde so ein beschämender“, schreibt ein Twitter-Nutzer. „Ein desolater Auftritt, der mit einer unsäglich-unfairen Aktion von David Wolf noch „gekrönt“ wurde“, lautet ein weiterer Kommentar auf Twitter.

Olympia: Eishockey-Team enttäuscht auf ganzer Linie - Großer Frust nach Aus

Fakt ist: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei Olympia in Peking bereits in der Vorrunde nicht an die Leistungen von 2018 anknüpfen können. Der Modus hat es letztlich möglich gemacht, dass nun gegen die Slowakei die Chance gegeben gewesen ist, mit einem Sieg trotzdem ins Viertelfinale einzuziehen. Anstatt um eine Medaille zu spielen, geht es für das DEB-Team nun aber auf die Heimreise. „Der Frust darüber, wie wir uns präsentiert haben, den muss man erstmal sacken lassen“, sagt Angreifer Patrick Hager und Abwehr-Routinier Korbinian Holzer meint: „Als Führungsspieler habe ich auch den Anspruch, besser zu spielen. Wir fahren verdient nach Hause.

Nach Olympia-Aus: Wie geht es im deutschen Eishockey jetzt weiter?

Beim DEB wird man sich nun auf die Eishockey-WM im Mai fokussieren. Ob Toni Söderholm, dessen Vertrag nach dem Turnier in Finnland ausläuft, über den Sommer hinaus Bundestrainer bleibt, ist noch offen. „Soll ich das jetzt zehn Minuten nach dem Spiel beantworten“, fragt der 43-jährige Finne nach dem Olympia-Aus auf eine entsprechende Frage: „Ich weiß es nicht.“ (nwo/dpa)

Auch interessant

Kommentare