Trotz fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung

Adler gewinnen 3:2 gegen die Eisbären Berlin

1 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
2 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
3 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
4 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
5 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
6 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
7 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.
8 von 106
Ein harter Kampf: Adler siegen gegen Eisbären Berlin.

Mannheim - Selbstbewusst gehen die Adler am Dienstagabend in das Spiel gegen die Berliner Eisbären. Doch die zeigen sich stärker als erwartet – die Partie wird zum harten Kampf. 

Nach einem so erfolgreichen Wochenende, an dem die Adler Mannheim sechs Punkte auf ihrem Konto gutschreiben konnten, ist das Selbstbewusstsein selbstverständlich besonders groß.
 Da sollten die Eisbären Berlin kein großes Problem darstellen – dachte man. 

Der fehlende Spielfluss, die Fehlpässe und die taktischen Fehler machten es den Mannheimern sehr leicht, ins Spiel zu finden.


Ihr Hoch im ersten Drittel hatten die Kurpfälzer in der 6. Minute als Martin Buchwieser (16) auf Zuspiel von Christopher Fischer (24) und Kai Hospelt (18) das erste Tor erzielten. 
Wenige Sekunden danach nutzten die Bären den Aufwind und konterten durch Antti Miettinen (21) zum 1:1. Danach scheinen die Kräfte der Bären völlig erschöpft, was sich in der Leistung niederschlägt. 
Im Wechsel erarbeiteten sich beide Mannschaften mehr oder weniger ihre Chancen. Es bleibt dennoch bei einem 1:1 Unentschieden nach dem ersten Drittel.

Spannender und auch viel geladener geht es im zweiten Drittel zur Sache: Unzählige Zeitstrafen, die für überfüllte Strafbänke sorgten und daraus resultierende Fausthiebe und Bandenchecks, die für den Adler Kapitän Markus Kink (17) eine Zeitstrafe für die gesamte Spieldauer bedeuteten. 

Die Pausen, in denen die Schiedsrichter über das Strafmaß diskutierten, nutzten die 11584 Fans, werfen Münzen auf das Eis und beschallten die Männer in Schwarz-Weiß mit aggressiven Gesängen. 

Die Spieler beider Mannschaften stehen ratlos da und versuchen sich während der langen Entscheidungsphasen warm zu halten. 

Tore können und wollen nach diesem Chaos nicht mehr fallen, zumindest bei den Adler Mannheim nicht. Die Kurpfälzer schienen aufgrund emotionaler Aufgeladenheit völlig aus dem Konzept, jegliche Anstrengung führt nicht zum gewünschten Ergebnis. 

Der Rausch, in dem sich die Eisbären Berlin befinden, bringt den angestrebte Effekt: In der 7. Minute schafft es Darin Olver (40) im Alleingang zum 1:2. Mit diesem Ergebnis starteten die Mannschaften in das letzte Drittel.

Abschließend sollte noch einmal der Höhenflug und der alt bekannte Kampfgeist der Adler zum Vorschein kommen: Wie die Mannheimer schon oft in dieser Saison bewiesen, hat die Mannschaft die Ambition, die ausweglos erscheinenden Situationen für sich zu gewinnen. 

Auch Jon Rheau (46) schafft dies auf Zuspiel seiner Kollegen noch zwei weitere Male und schießt zwei absolut essentielle Tore für die Mannschaft. 

Die Eisbären Berlin haben dem nicht wirklich etwas entgegenzuwirken und verzeichnen mehr Zeitstrafen, als mit Leistung zu überzeugen. 


Am Ende steht es 3:2 für die Adler Mannheim, was wiederum drei weitere Punkte bedeutet. 
 

Weiter geht es am Freitag, den 20. Februar um 19:30 Uhr ebenfalls zu Hause gegen die DEG Düsseldorf, am 49. Spieltag der DEL.

dg

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare