3:2 Sieg für Adler

Adler gewinnen nach hartem Kampf gegen Eisbären!

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Adler gegen Bären: Was für eine kuriose Spielbegegnung am Faschingsdienstag.

Mannheim - Selbstbewusst gehen die Adler am Dienstagabend in das Spiel gegen die Berliner Eisbären. Doch die zeigen sich stärker als erwartet – die Partie wird zum harten Kampf.

Mit einem 3:2-Heimsieg gegen die Eisbären aus Berlin holen sich die Adler den 100. Punkt in der laufenden DEL-Saison. 

Nach den Toren von Buchwieser für die Adler und Miettinen für Berlin im ersten Drittel brachte Darin Olver die Gäste im zweiten Abschnitt mit 2:1 in Front. Doch zum Glück wurde das Spiel nicht während der undurchsichtigen Strafzeitenorgie im Mittelabschnitt entschieden, sondern durch die zwei Tore von Jon Rheault im letzten Drittel.

Adler gewinnen 3:2 gegen die Eisbären Berlin

Auf Sinan Akdag, Kurtis Foster, Jamie Tardif, Jochen Hecht und Youri Ziffzer musste Adler-Coach Geoff Ward beim vierten Vorrundenduell gegen die Eisbären verzichten. Doch auch ohne die fünf Cracks, dafür mit Brandon Yip bei seinem Heimdebut für die Blau-Weiß-Roten, beginnen die Adler auch überlegen und druckvoll. Christoph Ullmann und Frank Mauer fordern Eisbären-Keeper Petri Vehanen erstmals, kurz danach pariert der Finne auch gegen Kai Hospelt, Ronny Arendt trifft den Abpraller aus der Luft anschließend leider nicht (alles 3. Minute). Kurz darauf ist Dennis Endras zwischen den Pfosten des Adler-Tores gefordert, doch Talbot findet im Adler-Goalie seinen Meister.

Das erste Überzahlspiel können die Adler gleich erfolgreich beenden: Christopher Fischers Schuss bekommt Vehanen nicht zu fassen, Martin Buchwieser steht vor dem Tor und tuschierte wohl auch noch die Scheibe, die hinter Vehanen über die Linie trudelt (7.). 

Direkt im Anschluss haben die Adler zwei große Chancen zum 2:0 - leider zunächst ohne erfolgreichen Abschluss. Fast aus dem Nichts kommt dann eine gute Minute nach der Führung der Ausgleich der Berliner, als Miettinen zum 1:1 traf. Die Gäste verdienen sich den Treffer nachträglich, agieren von nun an bis zur Drittelpause auf Augenhöhe mit den Gastgebern.

Das zweite Drittel ist von einer Vielzahl von Strafen und Unterbrechungen geprägt. Doch trotz des vielen Überzahlspiels fällt nur ein Treffer, der aber bei einem Vier gegen Vier. 

Darin Olver arbeitet sich alleine durch: Der Treffer fällt in der 28. Minute, als sich beide Teams inmitten einer Strafenorgie für kurze Zeit mit gleicher Mannstärke gegenüber stehen. 

Die Unparteiischen sorgen mit einigen fragwürdigen Regelauslegung für ordentlich Zündstoff, die Emotionen kochen zwischenzeitlich hoch.

Das Schlussdrittel beginnt mit großartigen Chancen auf beiden Seiten: Erst scheitern Olver und Noebels an Endras (41.), dann Ullmann an Vehanen (43.). Die folgenden fast zehn Minuten sind sehr zerfahren, keine Mannschaft gestattet dem Gegner einen geordneten Spielaufbau. 

Erst mit Joudreys Chance (52.) kommt wieder Fahrt in das Spiel. Jon Rheault gleicht das Spiel schließlich aus, kann gar nicht anders, als die Scheibe völlig freistehend aus vier Metern Entfernung unter die Latte zu setzen (54.). Drei Minuten später ist es wieder Rheault, der beim 5:3-Powerplay den Siegtreffer erzielt.

Adler Mannheim/sag/mk

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