Ausgleich in Finalserie

Adler revanchieren sich mit 6:2-Gala in Ingolstadt

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Die Adler Mannheim liefern beim 6:2-Sieg beim ERC Ingolstadt eine Galavorstellung ab.

Ingolstadt - Die Adler Mannheim haben sich mit einem klaren Sieg beim ERC Ingolstadt in der Finalserie zurückgemeldet. Allerdings gibt es aus Adler-Sicht auch einen Wermutstropfen.

Nach zuletzt deutlichen Niederlagen gegen den ERC Ingolstadt haben die Adler Mannheim am Freitagabend mit einer eindrucksvollen Leistung in der Finalserie ausgeglichen.

Adler revanchieren sich mit 6:2-Gala in Ingolstadt

Die Adler erwischen in der ausverkauften Saturn Arena einen echten Traumstart und gehen nach drei Minuten durch Martin Buchwieser, der für den angeschlagenen Glen Metropolit im Aufgebot steht, mit 1:0 in Führung. 

Doch diese hat nur wenige Minuten Bestand. Alex Picard besorgt für die Ingolstädter keine zwei Minuten später mit einem strammen Schuss den Ausgleich.

Die Mannheimer lassen sich davon aber keinesfalls beeindrucken und finden sofort eine Antwort. Kurtis Foster überwindet Timo Pielmeier im Tor des ERC und bringt die Quadratestädter wieder in Führung. 

Die Mannschaft von Geoff Ward wirkt im Vergleich zur 1:6-Niederlage in Spiel drei deutlich stärker. Man hat das Gefühl das Debakel von Dienstag war wie ein Weckruf zur richtigen Zeit.

Adler bleiben konzentriert

Auch zu Beginn des zweiten Drittels haben die Adler Mannheim die Partie unter Kontrolle. In der 28. Minuten spiel dann die Ingolstädter aber ihre große Stärke aus und verkürzen in Überzahl durch Michel Periard auf 2:3. Für den ERC ist dies bereits der fünfte Powerplay-Treffer in der Finalserie.

Die Mannschaft aus der Quadratestadt lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken und sucht das Heil weiterhin in der Offensive, dochFrank Mauer (32.) trifft bereits zum zweiten Mal in dieser Partie nur den Pfosten. Besser macht es dann Christoph Ullmann, der nach einem tollen Solo in der 37. Minute den Puck zum 4:2 im Tor unterbringen kann.

Sieg nur getrübt von Mauer-Verletzung

Die Adler halten die Konzentration auch im letzten Drittel weiter hoch. Die zahlreichen mitgereisten Fans aus Mannheim machen die Partie in der Saturn-Arena mit ihrer frenetischen Unterstützung zu einem gefühlten Heimspiel.

Nach einem Pass von Martin Buchwieser trifft Frank Mauer (45.) eiskalt zum 5:2 aus Sicht der Adler. Für den gebürtigen Heidelberg ist dies bereits der fünfter Treffer in den Playoffs. Wenig später muss der Angreifer allerdings verletzungsbedingt das Eis verlassen. Ob der 27-Jährige im fünften Spiel dabei sein wird, ist aktuell noch fraglich.

Auch in der letzten Viertelstunde haben die Mannheimer den amtierenden Meister im Griff und setzen mit dem Treffer zum 6:2 durch Nikolai Goc Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt unter das vierte Spiel der Finalserie.

Serie geht weiter

Nach diesem klaren Sieg gleichen die Adler in der Finalserie zum 2:2 aus und erzwingen somit noch mindestens eine weitere Partien. Am Sonntag, 19. April, steigt in der SAP Arena dann das fünfte Spiel der Serie. Die sechste und womöglich entscheidende Begegnung findet am Mittwoch, 22. April, in Ingolstadt statt.

nwo

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