Aufteilung in Nord- und Südgruppe

Eishockey: DEL beschließt Saisonstart am 17. Dezember – Neuer Modus festgelegt

Mannheim - Mit allen Klubs, aber mit einem stark veränderten Modus wird die DEL die Saison 2020/21 angehen. Der Saisonstart ist auf Mitte Dezember festgelegt worden.

Update vom 19. November: Die Deutsche Eishockey Liga kehrt zurück. Nach mehr als neunmonatiger Zwangspause startet die DEL eine Woche vor Heiligabend doch noch in eine neue Spielzeit. Darauf haben sich die 14 Klubs am Donnerstag geeinigt, nachdem sie den Saisonstart wegen der Corona-Krise zuvor bereits zweimal verschoben haben. Als Starttermin ist der 17. Dezember festgelegt worden. Alle 14 Erstligisten werden teilnehmen.

DEL: Saisonstart am 17. Dezember – Geänderter Modus

„Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Clubs starten wollen. Das ist uns gelungen“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf.  Dass die DEL nach monatelanger Unsicherheit und vielen Zweifeln doch noch vor Weihnachten zurückkehrt, hat sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet.

Die Liga wird ihren Meister 2021 nun in einem ungewohnten Modus mit einer Gruppeneinteilung in Nord und Süd küren. Anstatt 52 Hauptrundenspiele gibt es in diesem Winter nur 38, gespielt werden soll an mehreren Wochentagen. Nach der Gruppenphase wird es Playoff-Spiele im „Best-of-Three“-Modus um den Titel geben. Die Playoff-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Clubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale über Kreuz.

DEL startet am 17. Dezember in die neue Saison – Die Gruppen im Überblick

Gruppe Nord: Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg.

Gruppe Süd: Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings.

DEL: Start am 18. Dezember? Diskussion um neuen Modus entfacht

Erstmeldung vom 28. Oktober: Während im Fußball und Handball die Spielbetriebe trotz der steigenden Corona-Zahlen laufen, müssen die Eishockey-Fans weiter auf den Start der Saison 2020/21 warten. Nach aktuellem Stand planen die Bosse der DEL, den ersten Spieltag - wenn machbar - in der zweiten Dezember-Hälfte durchzuführen*. Darüber berichtet auch MANNHEIM24*. Ob die Eishockey-Saison aber nach dem bisherigen Modus mit 52 Hauptrundenspielen und anschließenden Playoffs abläuft, ist fraglich und noch nicht final entschieden.

So steht im Raum, dass es nach den 52 Hauptrundenspielen keine Playoffs geben wird. „Das ist eine Möglichkeit. Wir sind aber total flexibel und haben 1000 Optionen“, bestätigt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke den „Eishockey News“. Sollte die Saison tatsächlich am 18. Dezember starten, würde sie in diesem Szenario am 7. Mai 2021 enden.

Wenn wir in eine Saison gehen, wollen wir alle so lange wie möglich im Spielbetrieb halten“, so Tripcke. Bei anderen Modellen sind weniger Hauptrundenspiele vorgesehen, dafür aber Playoffs. Auch eine Aufteilung der DEL in eine Nord- und Südstaffel ist ein Gedankenspiel. Dadurch würde man auch Reisekosten einsparen.

DEL Winter Game könnte am Ostermontag ausgetragen werden

Das ursprünglich für den 9. Januar 2021 geplante DEL Winter Game* zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim* könnte dem Bericht zufolge auf den Ostermontag (5. April) verlegt werden. Die Partie soll im Fußballstadion des 1. FC Köln ausgetragen werden.

Die Adler Mannheim tragen ihre DEL-Heimspiele in der SAP Arena aus.

Ab dem 11. November 2020 bestreiten acht DEL-Teams den „MagentaSport-Cup*. An dem Vorbereitungsturnier nehmen auch die Adler Mannheim teil, die am ersten Spieltag auf den EHC Red Bull München treffen. (nwo) *MANNHEIM24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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