Schwache Schiedsrichter-Leistung

Horror-Check gegen Plachta – Adler verlieren hitziges Spiel 1 in München 

+
EHC München - Adler Mannheim

München – In einer hart umkämpften Partie müssen sich die Adler Mannheim Meister München geschlagen geben. Einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen prägen das erste Halbfinal-Spiel:

Die Adler Mannheim sind mit einer Auswärts-Niederlage in die Halbfinal-Serie gegen den EHC Red Bull München gestartet. Am Donnerstagabend verliert das Team von Coach Bill Stewart mit 2:4 (>>> Der Ticker zum Nachlesen).

Die Intensität auf dem Eis ist von Anfang an hoch. Matthias Plachta prüft EHC-Keeper Danny aus den Birken gleich nach wenigen Sekunden und auch München erspielt sich früh erste gute Chancen. Nach sechs Minuten gehen die Hausherren in Führung. Daniel Sparre kann nicht richtig klären, die Scheibe landet schließlich bei Maximilian Kastner, der das erste Tor in dieser Halbfinal-Serie erzielt.

+++ Werde jetzt Fan unserer Facebook-Seite „Meine Adler Mannheim“ und verpasse keine Nachricht über die Adler

Die Adler brauchen einige Minute, um sich zu fangen, haben dann allerdings die passende Antwort parat. Rekord-Torschütze Christoph Ullmann (13.) verwertet ein Zuspiel von Kapitän Marcus Kink und macht den Ausgleich.

Fotos: Adler verlieren Spiel 1 gegen Meister München 

Bitter: Das Schiedsrichter-Team schickt in den Schlussminuten sowohl Christoph Ullmann als auch Sinan Akdag jeweils wegen Hakens auf die Strafbank. Der Meister nutzt den Platz, der sich dadurch ergibt, eiskalt aus und übernimmt durch das Tor von Olympia-Held Dominik Kahun (20.) erneut die Führung.

Zwei Tore im zweiten Drittel

Im Mittelabschnitt verläuft die Partie ähnlich, diesmal erzielen allerdings die Adler das erste Tor. Danny aus den Birken kann die Schüsse von Mark Stuart und Chad Kolarik nur abwehren, Luke Adam sagt Danke und staubt ab. Die Freude über den Ausgleich währt aber nicht lange. Nur wenige Augenblicke später macht Michael Wolf (26.) das dritte Tor für die Bayern

In der Folge bewahrt Keeper Dennis Endras die Blau-Weiß-Roten vor einem weiteren Gegentor. Nach einer harten Strafe gegen David Wolf (hoher Stock) überstehen die Adler zudem eine vierminütige Unterzahl - mit 3:2 geht es in die Kabinen.

Aufregung um Pinizzotto, Wolf macht alles klar

Aufregung in der 47. Minute! Steven Pinizzotto checkt Matthias Plachta mit dem Ellenbogen um. Plachta bleibt zunächst benommen auf dem Eis liegen und muss anschließend in die Kabine. Trotz bester Sicht gibt das Schiedsrichter-Team für dieses völlig übertriebene Einsteigen keine Strafe. 

Erst aufgrund der folgenden Auseinandersetzung mit David Wolf muss Pinizzotto - ebenso wie Wolf - auf die Strafbank. Unmittelbar nachdem beide Strafen abgesessen ist, provoziert Pinizzotto Wolf erneut - diesmal verhängen die Referees eine Disziplinarstrafe.

Eishockey wird im Schlussabschnitt auch noch gespielt. Die Adler zeigen zwar gute Ansätze, doch EHC-Kapitän Wolf macht fünf Minuten vor dem Ende alles klar und besorgt das 4:2 für die Gastgeber. Spiel zwei steigt am Ostersamstag (31. März/19 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena.

Weitere Infos zur Partie findest Du auch auf tz.de

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

HF1: EHC Red Bull München - Adler Mannheim 4:2 (2:1; 1:1; 1:0)

Tore: 1:0 Kastner (6.), 1:1 Ullmann (13.), 2:1 Kahun (20.), 2:2 Adam (26.), 3:2 M. Wolf (26.), 4:2 M. Wolf (55.)

Serie: 1:0

+++ Werde jetzt Fan unserer Facebook-Seite „Meine Adler Mannheim“ und verpasse keine Nachricht über die Adler Mannheim!

+++ So siehst Du die DEL Playoffs 2018 live im TV und im Live-Stream

+++ Spielplan, Modus, Ergebnisse: Alle Infos zu den DEL Playoffs 2018

nwo

Kommentare